Giftköder: Hund notoperiert
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Würzburg erleben
29. Oktober 2013

Erneut sind in Würzburg Giftköder in den Weinbergen auf der Keesburg aufgefunden worden. Ein Hund musste auf Grund dessen notoperiert werden. Nun wurde eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgesetzt.
Fleisch mit Nadeln gefressen: Notoperation
Am gestrigen Montag früh um ca. 8 Uhr gingen zwei Männer mit ihren Hunden in den Weinbergen in der Nähe der Wetterwarte im Frauenland Gassi. Während der eine Hundehalter gerade noch rechtzeitig bemerkte, dass sein Tier dabei war einen Giftköder zu fressen, hatte der andere Hund schon ein Stück Fleisch mit Nadeln darin geschluckt. Der Hund musste sofort notoperiert werden, hat das Unglück aber überlebt.
Die Polizei schließt nun einen Serientäter aufgrund mehrerer ähnlicher Fälle in letzter Zeit nicht aus. Auch sollen beliebte Hunde-Strecken von Polizisten der Hundestaffel verstärkt kontrolliert werden.
Der Hundebesitzer hat nun eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ausgesetzt.
Zeugen, die eine verdächtige Person in den Weinbergen oder der Umgebung gesehen haben oder andere Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Würzburg Stadt zu melden!
Vorsichtsmaßnahmen treffen
Bereits vor drei Wochen berichtete Würzburg erleben von einem Giftköderfund am Hubland. Hundetrainerin Carolin Schmitt rät allen Hundebesitzern: „In der aktuellen Situation sollte man Gassi-Strecken meiden, die von vielen Hunden genutzt werden“. Ansonsten solle man in betroffenen und stark frequentierten Bereichen den Hund an der Leine halten und verstärkt darauf achten, an was er schnuppert. „Verdächtige Personen oder auch Gegenstände am Boden sollten sofort gemeldet werden.“
Welche Anzeichen es zu beachten gilt und weitere Informationen zu Giftködern hier!

