Ohne Druck in die Rückrunde der 2. Basketball-Bundesliga
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Würzburg erleben
18. Januar 2013

Symbolbild Würzburg

Für die angestrebte Entwicklung der jungen deutschen Talente ist dies eine ambivalente Situation. „Einerseits ist es toll, dass unsere Mädels von Spielern wie Alex Mc Guire so viel lernen können und sich für die harte Arbeit so schön belohnt haben,“ so Head Coach Gerrit Dworok. „Andererseits möchten wir in dieser Entwicklungsphase nicht den Fehler machen, plötzlich den Fokus auf die Tabelle zu richten und eine Art Siegesdruck aufzubauen. Unser Blue Sharks Projekt ist auf drei Jahre gestrickt – wir stecken also mitten drin und haben noch einiges zu lernen!“
Für die zweite Saisonhälfte haben sich die Take-Off Akteure deshalb nicht irgendeine Tabellenplatzierung zum Ziel gesetzt, sondern die Weiterentwicklung ihres Basketballs. Der lässt sich mit den Worten von Assistent-Coach Chris Horzella leicht zusammenfassen: „Hart verteidigen, schnell umschalten, immer attackieren.“ Den TGW-Verantwortlichen ist jedoch klar, dass die Rückrunde deutlich schwerere Aufgaben parat hält als die erste Saisonhälfte. Clubs wie Keltern, Bad Aiblingen und München haben ihre Kader in der Winterpause enorm aufgestockt, drängen also mit weiteren Investitionen nach oben.
Auch der kommende Gegner der Blue Sharks, Amicita Viernheim, wird im Gegensatz zum Hinspiel, das die Würzburger klar gewannen, entscheidend verstärkt sein. So verfügen die Hessen mit den Rückkehrerinnen Joanette Walker und Anika Dankert mittlerweile wieder über zwei leistungsstarke Akteuere, die das Spiel des ohnehin gut besetzten Vizemeisters stark verbessern werden. Wie die Blue Sharks auf diese Veränderung reagieren werden, bleibt abzuwarten. Wie man die Take Off Ladies kennt, scheint jedoch eines sicher: Sie werden wie immer alles geben!
Quelle: TGW Würzburg Baskebtall

