Radfahrer im Visier von Polizei und Stadt Würzburg
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Würzburg erleben
14. Juni 2013

Symbolbild Würzburg
Radfahren ist gesund und umweltfreundlich, dennoch gelten auch für Biker wichtige Verkehrsregeln. Immer wieder erreichen Beschwerden von Bürgern die Stadtverwaltung oder die Polizei. Verkehrswidriges Befahren von Einbahnstraßen oder Gehwegen werden dabei häufig mitgeteilt. Aber auch eine mangelhafte oder gar fehlende technische Ausstattung von Fahrrädern, insbesondere der Beleuchtungseinrichtungen, werden bei Kontrollen festgestellt.
190 Unfälle mit Radlern
Abwegig sind die Vorwürfe der Bürger nicht, so die Polizei. Im vergangenen Jahr wurden 5.324 Verkehrsunfälle der Polizei bekannt, an rund 190 Unfällen waren Radfahrer beteiligt. In mehr als die Hälfte aller Fälle, nämlich 113 Mal, setzten die Biker die Unfallursache selbst.
Auch der Aspekt der betrunkenen Radler darf nicht außer Acht gelassen werden. Von 206 Verkehrsteilnehmern, die im Jahr 2012 als absolut fahrtuntüchtig galten, waren 140 als Radfahrer unterwegs. Bekannt dürfte sein, dass bei den Bikern dieser Umstand erst bei einem Wert ab 1,60 Promille zutrifft; ein Strafverfahren ist die Folge.
Kontrollen von Polizei und Stadt Würzburg
Wie im vergangenen Jahr setzen Polizei und die Verkehrsüberwachung der Stadt Würzburg, Fachabteilung Allgemeine Bürgerdienste, auf gemeinsame Kontrollen von Radfahrern. In der nächsten Woche wird es solche Kooperations-Aktionen geben, der Schwerpunkt liegt dabei auf das Befahren von Gehwegen, Beachten der Einbahnregelung und der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
Gemeinsame Kontrolltage wird es auch in Zukunft geben; wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen.

