„Uns schickt der Himmel“ in Würzburg gestartet – 72-Stunden-Jugendsozialaktion
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Würzburg erleben
14. Juni 2013

Symbolbild Würzburg
Es ist die größte Sozialaktion, die es bisher in Deutschland gegeben hat: bei der 72-Stunden-Sozialaktion „Uns schickt der Himmel“ des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) engagieren sich noch bis Sonntag rund 175.000 Menschen für das Gute. Auch in der Region Würzburg beteiligen sich über 400 Jugendliche und junge Erwachsene an der Aktion. Ihr Ziel ist es, die Welt ein Stückchen besser zu machen.
Ein „Do-it-Projekt“ hat sich die Gruppe der DPSG Fred Joseph gewählt. Moe und Vinze überprüfen Reifen auf Achter. Sie reparieren gespendete Räder und sorgen so für mehr Mobilität für die Bewohner der GU.
Mahlzeit: die evangelische Dekanin Dr. Edda Weise hat ihrer Patengruppe eine Brotzeit mitgebracht. Die Pause hat sich die Gruppe redlich verdient.
Die Gruppe des Riemenschneidergymnasiums hat ein „Get-it-Projekt“ gewählt. Das heißt sie weiß nicht, welche Aufgabe in den kommenden drei Tagen auf sie zukommt. Spannend war es, als die Gruppe den verschlossenen Umschlag mit der Aktionsaufgabe öffnete. Die Aufgabe lautete: Organisiert eine Fotoausstellung zum Thema Europa. Pate ist der Würzburger Oberbürgermeister Georg Rosenthal. Bei einem ersten Kurzbesuch der Gruppe, konnte er den Jugendlichen schon erste Ideen für eigene Fotomotive mit auf den Weg geben.
Girlpower im Klekshaus in Grombühl: Sophia (18 Jahre) und Julia (12 Jahre) vom DPSG-Stamm Wolfskeel in Rottenbauer klopfen die Wände ab, damit später der Putz besser hält.
Übernahmen eine Patenschaft für eine Projektgruppe: Sozialreferent Robert Scheller und Kulturreferent Muchtar Al Ghusain.
Domkapitular Dr. Jürgen Vorndran und Dekanin Dr. Edda Weise sprachen den Segen zu Beginn der Aktion.
Abschlußparty im Kilianeum
Auch die anderen 18 Gruppen sind noch bis Sonntag aktiv. Dann endet die Aktion mit einer großen Dankeschönparty im Kilianeum. Zum Abschluss der Aktion wird die Band „The Instant Voodoo Kit“ ein Konzert für die Jugendlichen geben. Und vielleicht haben die über 175.000 Teilnehmer in ganz Deutschland die Welt ein kleines Stück besser gemacht.
Text: Alexander Kolbow.

