Krisenfall in Polizei-Einsatzzentrale: Einsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst
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Würzburg erleben
2. Juli 2013

Symbolbild Würzburg
WÜRZBURG. Ein stechender Geruch, der sich über Lüftungsöffnungen in der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken verbreitet hatte, hat am späten Sonntagabend zu einem Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst geführt. Die elf Bediensteten der Einsatzzentrale klagten in der Folge u.a. über leichte Reizungen der Atemwege. Allerdings konnten alle Beamtinnen und Beamten ihren Dienst fortsetzen.
Reizungen der Atemwege
Zu dem Vorfall war es kurz vor 22:00 Uhr gekommen, als sich in der Einsatzzentrale plötzlich ein stechender Geruch ausbreitete. Um der Ursache auf den Grund zu gehen, wurde die Berufsfeuerwehr Würzburg verständigt. Die gängigen Messmethoden der Feuerwehr brachten jedoch keine neuen Erkenntnisse. Auch bei einer Begehung der Örtlichkeit ergab sich keine Erklärung dafür, wie es zu dem Vorfall kommen konnte.
Die elf Beschäftigten der Einsatzzentrale wurden von einem Arzt untersucht, wobei in erster Linie leichte Augenreizungen und Reizungen der Atemwege festgestellt wurden. Trotz der Beeinträchtigungen wurde der Dienstbetrieb in der Einsatzzentrale aufrecht erhalten. Die Beamtinnen und Beamten leisteten ihren Dienst bis zur planmäßigen Ablösung durch die Nachfolgeschicht am frühen Montagmorgen.
Was ist die Ursache?
In Gesprächen, die von Verantwortlichen der Polizei am Montag mit Vertretern des Bauamtes und der Feuerwehr geführt werden, geht es jetzt darum, die Ursache für den Vorfall herauszufinden.
Im übrigen legt das Polizeipräsidium Unterfranken Wert auf die Feststellung, dass selbst für den Fall, dass eine Einsatzzentrale geräumt werden müsste, Konzepte vorliegen, die eine Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes gewährleisten.


