Unfallflucht mit verletztem Rollerfahrer aufgeklärt

Anzeige

Würzburg erleben

24. Juli 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Würzburg, Rottenbauer (pol.). Der Unfall in Rottenbauer vom Montag, den 08. Juli 2013, bei dem ein 42-jähriger Rollerfahrer verletzt wurde und der Verursacher geflüchtet war, konnte aufgeklärt werden. Beamte der Unfallfluchtfahndung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried ermittelten jetzt als Verursacher einen 27-jährigen Mann aus dem Landkreis Würzburg.

Der Unfall 

Der Autofahrer hatte gegen 12:15 Uhr auf einer Kreuzung im Rottenbauerer Grund die Vorfahrt des Zweiradfahrers missachtet, so dass es zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge gekommen war. Der Rollerfahrer war gestürzt und auf der Fahrbahn liegen geblieben. Verkehrsteilnehmer, die kurz darauf zur Unfallstelle gekommen waren, kümmerten sich um den Verletzten. Der Pkw-Fahrer hatte sich zwischenzeitlich ohne anzuhalten aus dem Staub gemacht. Zum Glück waren die Verletzungen des Geschädigten nicht sehr schwer. Bereits nach einigen Tagen konnte der Mann das Krankenhaus wieder verlassen.

So kam die Polizei dem Verursacher auf die Schliche 

Trotz eines Presseaufrufes meldeten sich keine Zeugen des Unfalles. Dennoch gelang es den Ermittlungsbeamten, das gesuchte Fahrzeug und den Fahrer ausfindig zu machen. Aufgrund von Fahrzeugteilen, die vom Verursacherfahrzeug stammten, kamen die Ermittler schnell darauf, dass das geflüchtete Fahrzeug ein Renault Kangoo sein musste. 17 Fahrzeuge dieses Typs hatten die Beamten bereits erfolglos überprüft, als sie aufgrund einer weiteren Unfallfluchtanzeige auf die richtige Spur kamen.

Die Verantwortliche des Fuhrparks einer Firma hatte bei der Polizeiinspektion Würzburg-Land der Polizei in gutem Glauben gemeldet, dass einer ihrer Wagen von einem Unbekannten angefahren worden wäre. Ein Mitarbeiter hatte nämlich den Renault auf dem Firmengelände abgestellt und ihr gegenüber behauptet, den Schaden hätte ein Unbekannter verursacht.

Da das Fahrzeug dem gesuchten Typ entsprach, verglichen die Beamten die am Unfallort gesicherten Spuren mit den Schäden an dem Pkw. Zweifelsfrei stand danach fest, dass es sich um das Tatfahrzeug handelte.

Mann legt umfangreiches Geständnis ab

Mit der erdrückenden Beweislage konfrontiert räumte der junge Mann schließlich seine Unfallbeteiligung ein und legte ein umfangreiches Geständnis ab. Sein Führerschein wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sofort sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrlässiger Körperverletzung, Unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie Unterlassener Hilfeleistung eingeleitet.

Polizei APP_Bild

Banner2
Topmobile2