Engpässe beim Master in Psychologie und WiWi

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Würzburg erleben

25. Juli 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Das bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat dem Psychologischen Institut der Universität Würzburg für das nächste akademische Jahr (Wintersemester 2013/14 und Sommersemester 2014) lediglich 95 Masterplätze bewilligt. Diese Zahl entspricht ganz und gar nicht den Berechnungen des Instituts, wonach bis zu 140 Masterplätze notwendig wären.

Jeder Studierende sollte einen Masterplatz bekommen können

Diese Nachricht hat in den letzten Tagen am Psychologischen Institut bei vielen Studierenden, Dozenten und Professoren für große Irritationen gesorgt. Die Berechnung, die das Ministerium aufstellt, ist nach Meinung der Studierenden fehlerhaft. Es werden verschiedene Studentengruppen nicht berücksichtigt (z.B. Studierende aus dem 7. oder 8. Semester). Erschwerend kommt hinzu, dass der Bachelor in Psychologie kein berufsqualifizierender Abschluss ist. Vor allem für die Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten, den 70-90% der Studierenden anstreben, ist ein Masterabschluss erforderlich. Ein Masterstudium ist somit für alle Psychologiestudierenden zwingend notwendig! Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) fordert, dass jeder Student, der einen Master im Fach Psychologie machen möchte, auch einen Platz bekommt.

Demo heute um 15 Uhr

Die Fachschaftsinitiative Psychologie will deshalb den Beschluss des Ministeriums nicht einfach so hinnehmen. Um deises Anliegen in die Öffentlchkeit zu tragen, wird deshalb an diesem Donnerstag, den 25.7. um 15 Uhr eine Demonstration stattfinden. Wo: Röntgenring 10 Treffpunkt, dann als Trauerzug durch die Innenstadt zum Vierröhren-Brunnen.

 

Auch bei den WiWis große Unsicherheit

Auch bei den WiWis herrscht große Unsicherheit. Auf der Website der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ist zu lesen, daß neue Zugangsvoraussetzungen für die Masterstudiengänge Business Management und Economics geltenZentrale Neuerung: Diese Masterplätze sind fortan Zulassungsbeschränkt! Alle geeigneten Bewerber werden demnach nach Ihrer Abschlussnote gerankt und erhalten entsprechend der Studienplatzanzahl eine Zusage oder Ablehnung.

Diese Zulassungsbeschränkung wäre noch nicht schlimm, wenn es auch genügend Masterplätze geben würde. Derzeit studieren knapp 650 Studenten im Bachelorstudiengang. Nach Aussage von Studenten werden aber künftig nur noch

  • 81 Masterplätze für BWL im WS und 54 im SS zur Verfügung gestellt
  • 16 Masterplätze stehen für VWL im WS und 11 im SS zur Verfügung

Wie es weitergeht weiß bislang noch niemand.

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