Acht Mal Enkeltrick – Täter gehen leer aus
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Würzburg erleben
7. August 2013

Symbolbild Würzburg
Am Dienstag versuchten Betrüger in Würzburg am Telefon insgesamt acht Mal Bargeld zu ergaunern. Erfreulicherweise ist für die Polizei die Feststellung, dass die Senioren den Plan durchschauten und die Täter abblitzen ließen.
Betrüger wollen Vertrauen erschleichen
Am Dienstag läuteten acht Mal die Telefone bei überwiegend älteren Menschen. Der bereits bestens bekannten Masche folgend gaben sich die Betrüger als Enkel oder Verwandte aus. Den Angerufenen erzählten sie, dass sie dringend Hilfe brauchen. Angeblich hätten sie bei einem Unfall einen Menschen verletzt, oder wären selbst in einer Notsituation. Durch diese Geschichten versuchten sie, das Vertrauen der Senioren zu erschleichen. Als sie dann schließlich nach Geld fragten, erkannten die vermeintlichen Opfer den Schwindel und beendeten in allen Fällen das Gespräch. Erfreulicherweise kam es auch in diesen Fällen zu keiner Geldübergabe.
Senioren sind mittlerweile gut informiert
Offenbar sind die Senioren mittlerweile über die Vorgehensweise der Betrüger gut informiert. Egal ob sich die Anrufer als falsche Enkel, Kinder oder Verwandte ausgaben, um an das Ersparte ihrer Opfer zu gelangen, gingen die Betrüger leer aus. Die intensiven Bemühungen der Polizei, in Zusammenarbeit mit Banken und Medien, die potentiellen Opfer zu warnen, scheinen immer mehr Früchte zu tragen. Die Senioren sollten auch zukünftig skeptisch bleiben, wenn sie Anrufe dieser Art erhalten. In keinem Fall sollte man einer Geldübergabe zustimmen. Die Polizei sollte aber in jeden Fall verständigt werden.
Die Kriminalpolizei Würzburg führt die Ermittlungen. Wer von den dreisten Tätern ebenfalls einen Anruf erhalten hat, soll sich bitte unter Tel. 0931/457-1732 melden.

