Unfall auf A3 – Die Einzelheiten

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Würzburg erleben

8. August 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

WÜRZBURG OT HEIDINGSFELD. Inzwischen gibt es zum Unfallhergang und auch zu den beteiligten Fahrern weitere Einzelheiten. Demnach herrschte zum Unfallzeitpunkt starker Regen, der einhergehend mit der Verschlechterung der Sicht und den Fahrbahnverhältnissen dazu führte, dass ein 69-jähriger Sattelzugfahrer aus Heidenheim seine Geschwindigkeit verringerte. Dabei kam das Fahrzeug aus noch unbekanntem Grund ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab, wo es etwa 100 Meter Außenleitplanke niederwalzte. Dabei wurde der Tank der Zugmaschine aufgerissen und einige 100 Liter Diesel liefen sowohl über die Richtungsfahrbahn Nürnberg als auch über die komplette Gegenfahrbahn.

Nach dem Aufprall gegen die Außenleitplanke stieß die Zugmaschine gegen die Mittelleitplanke, die auf etwa 30 Meter beschädigt wurde. Die Zugmaschine knickte nach rechts ein und der Auflieger kam quer zur Fahrbahn zu stehen.

Ein 54-Jähriger aus Dortmund am Steuer eines weiteren Sattelzugs versuchte noch, nach rechts auszuweichen und prallte mit der Front in den querstehenden Auflieger. Dabei entstand ein Sachschaden, der sich inklusive der Leitplankenschäden auf knapp über 300.000 Euro belaufen dürfte.

Die Reinigungsarbeiten in Richtung Frankfurt dürften in Kürze abgeschlossen sein (Stand: 09.40 Uhr). Geplant ist, dann auch in dieser Richtung einen Fahrstreifen zu öffnen.

Die Rettungsleitstelle hatte mehrere Fahrzeuge an die Unfallstelle entsandt. Ebenfalls im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Würzburg sowie die Freiwillige Feuerwehren aus Heidingsfeld und Kist.

 

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