Autobahnpolizei unterbindet 4 Fahrten wegen Drogen auf A3
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Würzburg erleben
19. August 2013

Symbolbild Würzburg
WÜRZBURG. Am Wochenende haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried bei Kontrollen auf der A 3 vier Autofahrer, die augenscheinlich unter Drogeneinfluss standen, aus dem Verkehr gezogen und verbotene Substanzen sichergestellt.
Am Freitag, gegen 13:00 Uhr, stoppten Autobahnfahnder einen VW Golf. Am Steuer des Leihwagens saß ein 24-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen. In seinem Gepäck fanden die Beamten eine geringe Menge Amphetamin und Marihuana. Außerdem zeigte der Fahrer drogentypische Auffälligkeiten. Ein Test bestätigte den Verdacht der Kontrolleure und wies ebenfalls darauf hin, dass der junge Mann vor kurzem Amphetamine und Cannabisprodukte konsumiert haben musste. Eine Blutentnahme folgte.
Am Freitagabend kontrollierte eine Streife gegen 19:30 Uhr die beiden Insassen eines geparkten Kleinwagens mit ungarischer Zulassung. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges kamen rund 80 Gramm psilocybinhaltige Pilze, einige Cannabissamen und ein LSD-Trip zum Vorschein. Die Hälfte der halluzinogenwirkenden Pilze und die Haschisch-Saat sowie das LSD gehörten dem 26-jährigen Fahrer, der andere Teil seiner vier Jahre jüngeren Begleiterin. Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet. Beide mussten Sicherheitsleistungen hinterlegen. Da die jungen Leute offensichtlich berauscht waren, mussten sie ihre Pause auf der Rastanlage zwangsweise bis zum Samstagmorgen ausdehnen.
In der Nacht zum Samstag hielten Autobahnpolizisten kurz nach Mitternacht einen Citroen mit italienischer Zulassung an und überprüften den 28-jährigen Mann am Steuer. Auch er schien unter Drogeneinfluss zu stehen. Auf Befragen räumte der Italiener ein, in Holland einen Joint geraucht zu haben. Ein Schnelltest wies ebenfalls auf einen zeitnahen Cannabiskonsum hin. Im Gepäck hatte der junge Mann außerdem noch vier Joints versteckt.
Am Sonntagmorgen stießen die Beamten gegen 08:20 Uhr bei der Kontrolle eines Renault-Kleinwagens mit französischer Zulassung auf Rauschgift-Utensilien. Da sie den Verdacht hatten, dass der 24-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde ein Test durchgeführt. Die chemischen Substanzen darin reagierten positiv auf die Wirkstoffe von Cannabis. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und, da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde erst wieder am Abend gestattet, nachdem die berauschende Wirkung abgeklungen war.

