Baustellen machen Einzelhändlern das Leben schwer
Anzeige
Würzburg erleben
21. August 2013

Symbolbild Würzburg
Wer kennt das nicht: Man sieht eine Baustelle vor einem Geschäft und schon möchte man einen großen Bogen darum machen. Zu laut, zu staubig, zu kompliziert scheint es, die Baustelle zu passieren, um zum Geschäft zu gelangen und dort einzukaufen. Das passiert derzeit auch oft in Würzburg: Seit Tagen, Wochen, ja sogar Monaten werden Straßen, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege aufgerissen.
„Unterstützt den lokalen Einzelhandel!“
Natürlich wissen wir, dass die Bauarbeiten sein müssen, wir möchten schließlich alle, dass es in Würzburg voran geht. Aber oft sind es die Geschäfte, die darunter leiden und um ihre Kunden kämpfen müssen. Sie sind nur noch schwer erreichbar, Parkplätze fehlen und Umwege müssen gemacht werden. Deshalb sagen Chris & Leo: „Unterstützt den lokalen Einzelhandel!“
Chris & Leo zu Besuch bei Casabianca
Chris & Leo besuchen engagierte Einzelhändler, die sich von den Baustellen nicht unterkriegen lassen. Sie verwöhnen Ihre Kunden mit besonderen Angeboten, einer extra Portion Service oder herausragender Beratung. So macht es auch Carina Weis, Geschäftsführerin von Casabianca – wohnen mit Niveau. Täglich lärmen vor ihrem Einrichtungshaus in der Randersackerer Straße 66a die Baustellenfahrzeuge. Sie nimmt es gelassen und lächelt: „Wir haben uns etwas einfallen lassen: Bei uns bekommen Kunden während der Baustellenzeit auch Baustellenpreise!“ Bis zu 50 % Nachlass gewährt Carina Weis den Kunden bei ihrer Aktion. „Das tut natürlich ein bisschen weh, weil alle unsere Produkte hochwertige Designerstücke sind, aber wir möchten unseren Kunden eine Freude machen und Ihnen die unangenehme Baustellenzeit versüßen.“
Nadelöhr Spiegel- und Eichhornstraße
Aber auch in anderen Teilen Würzburgs haben es die Einzelhändler schwer. Die derzeit prominenteste Baustelle in Würzburg ist das Geschäftshaus am Oberen Markt. Hier musste sogar die Tiefgarageneinfahrt verlegt werden, wodurch die Spiegel- und Eichhornstraße nur schwer zu erreichen sind. Die Kunden kommen nicht mehr bequem zu den Geschäften – das spüren die ansässigen Einzelhändler. Aber auch sie haben sich etwas Originelles einfallen lassen: Ein Eichhörnchen soll den Kunden den Weg in Würzburgs „neue Mitte“ zeigen.
Ihr kennt auch ein Geschäft oder Freunde, die unter einer Baustelle leiden? Dann sagt uns Bescheid – wir besuchen euch! redaktion@wuerzburgerleben.de

