Nach Unfall: Grüne fordern Tempo 30 vor Uni

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Würzburg erleben

23. August 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Nach dem schweren Unfall vor zwei Tagen, bei dem eine Fußgängerin auf dem Zebrastreifen vor der Uni am Hubland von einem Sprinter angefahren wurde (wir berichteten), fordern die Grünen jetzt die Einführung von Tempo 30 in der gesamten Straße „Am Hubland“ sowie auf weiteren Straßen.

Zudem soll die Stadtverwaltung prüfen, ob nicht vor allen universitären Einrichtungen, die stark von Fußgängern genutzt werden, Tempo 30-Zonen eingerichtet werden könne. Die Grünen wollen so die Sicherheit erhöhen.

Fans: Wahlplakate und Büsche stören

Aber liegt es nur an der Geschwindigkeit? Auf Blaulicht Würzburg haben zahlreiche Fans die schlechte Sicht auf den Zebrastreifen kritisiert. Grund seien die zahlreichen Wahlplakate und ungeschnittenen Büsche. Selbst wenn man langsam fahre, so ein Fan, sehe man die Passanten viel zu spät.

 

 

Wir haben deshalb bei der Uni nachgefragt:  wer ist zuständig für die Büsche? Die Uni hat innerhalb kurzer Zeit direkt auf unserer Facebook-Seite geantwortet:

„Unser Technischer Betrieb sagt, (…) dass für die Pflege des Mittelstreifens das Gartenamt der Stadt Würzburg zuständig ist und nicht die Uni.“

Unsere Anfrage beim städtischen Gartenamt blieb leider bis heute unbeantwortet. Die Grünen erkennen die Öffentlichkeitswirksamkeit dieses Themas. Für heute 11 Uhr haben sie zu einem Pressetermin an die Unfallstelle eingeladen. Vielleicht hat ja der ein oder andere eine Gartenschere dabei – dann ließe sich das Problem zumindest an dieser Gefahrenstelle vor Ort schnell lösen. Die Wahlplakate könnten dann auch gleich wieder mitgenommen werden.

 

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