Toleranz zeigen: Demo zum Christopher Street Day (CSD)

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Würzburg erleben

30. August 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Am Samstag, den 31. August gibt es die jährliche Demo zum Christopher Street Day (CSD) in Würzburg. Damit soll öffentlich auf die Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen aufmerksam gemacht werden, die schwul-lesbische Menschen in der Gesellschaft noch erfahren, so die Veranstalter um Markus Sieber von der Toleranz Fabrik e.V. in Würzburg. Hier zum FB-Event: CSD Würzburg.

 

In einer Pressemitteilung zum CSD in Würzburg heißt es: „Es wurde viel erreicht: in Deutschland wird die Benachteiligung der eingetragenen Lebenspartnerschaft immer weiter abgeschafft und in Argentinien, England und Frankreich ist die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt. Das ist ein großer Erfolg und gleichzeitig wird Homophobie offen zur Schau gestellt. In Russland werden Schwule und Lesben unterdrückt, geschlagen und verfolgt.

Grußwort der Bundesjustizministerin

Los geht’s wie immer mit der politischen Eröffnung durch den Oberbürgermeister Georg Rosenthal im Wappensaal im Rathaus. Dort wird auch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, die aktuelle Bundesministerin der Justiz, eine Rede halten. Sie engagiert sich in zahlreichen Stiftungen unter anderem für missbrauchte Kinder. Danach darf im Zauberberg ab 22:00 Uhr erst mal ausgiebig gefeiert werden. Die gay.volution ist das erste Highlight des diesjährigen CSD. Tanzen, flirten, Spaß haben heißt das Motto der Party.

 

Straßenfest und Demo

Am Samstag findet dann das große Straßenfest mit Parade statt. „Say it loud and say it proud“ in diesem Sinn darf hier Flagge gezeigt werden, gegen Benachteiligung und für mehr Rechte. Dazu gibt’s Musik, Infostände und vieles mehr. Das Straßenfest findet dieses Jahr erstmals auf dem Fischermarkt und der Karmelitenstrasse statt, die dafür extra abgesperrt wurde. Die Parade führt ab 15 Uhr vom Fischermarkt über die Karmelitenstraße in die Juliuspromenade und von dort aus entlang der Schönborn- und Domstraße zurück in die Karmelitenstraße. Um 18:00 Uhr wird der  Toten mit einer Aids-Schweigeminute gedacht. Ab 22:00 lädt das Brauhaus in der Burkarderstrasse zur großen After-Show-Party bei der ausgelassen gefeiert werden darf.

 

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