Blaulicht-Stories vom 26.09.13

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Würzburg erleben

26. September 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Gelbe Müllsäcke angezündet

Offensichtlich wurden in den frühen Donnerstagmorgenstunden in Grombühl mehrere gelbe Müllsäcke von einem noch Unbekannten angezündet. Der Sachschaden schlägt mit cirka 1.000 Euro zu Buche.

Kurz nach 3 Uhr wurde ein Zeuge durch einen lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Als er aus dem Fenster blickte, sah er, dass etwa zehn gelbe Müllsäcke, die an der Gebäudefront eines Hauses in der Urlaubsstraße aufgetürmt waren, lichterloh brannten. Der Mann löschte beherzt das Feuer. Durch den Ruß entstand an der Fassade des Gebäudes ein Sachschaden. Von dem Zündler fehlt bis jetzt jede Spur.

Rollersitzbank aufgeschlitzt

Einen Schaden von mehreren Hundert Euro hat ein Rollerbesitzer zu beklagen, dessen Sitzbank des Zweirads am Mittwochvormittag im Steinbachtal, mit einem spitzen Gegenstand aufgeschlitzt wurde.

Hinweise zu beiden Vorfällen an die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Telefonnummer: 0931/457-2230 erbeten. 

Polizei BusAutofahrer rast durch Baustelle auf A 7 – 86 km/h mehr als erlaubt

Fast das Zweieinhalbfache der erlaubten Höchstgeschwindigkeit haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried am Mittwochnachmittag bei einer Kontrollstelle auf der A 7 festgestellt, als ein Pkw an ihnen vorbeisauste.

Gegen 15:45 Uhr registrierte die Messanlage der Verkehrsüberwacher in der Baustelle bei Markbreit einen VW Golf. Der Fahrer ignorierte offenbar das Tempolimit von 60 km/h völlig und raste mit 146 Sachen an den Ordnungshütern vorbei. Nun muss der Fahrzeuglenker mit einem Bußgeld von 1.200 Euro, vier Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot von drei Monaten rechnen.

Transport fährt sich in Baustelle fest – A 7 in Richtung Ulm blockiert

Das leichtfertige Verhalten des Fahrers eines Großraumtransportes hat in der Nacht zum Donnerstag zu einer Blockade der A 7 in Richtung Ulm geführt.

Gegen 02:00 Uhr war ein 32-jähriger Kraftfahrer mit einem über vier Meter breiten und etwa 46 Tonnen schweren Großraumtransport in Richtung Süden unterwegs. Er befand sich mit neuer Ladung auf der Rückfahrt von Hannover und wollte eine Baustelle auf der A 81, die er auf der Hinfahrt passiert hatte, umgehen. Eigenmächtig war er dazu von der vorgeschriebenen Route abgewichen und nicht am Biebelrieder Kreuz auf die A 3 abgebogen, sondern bedenkenlos auf der A 7 weitergefahren. Kurz vor der Anschlussstelle Marktbreit nahm seine Fahrt aber ein abruptes Ende. Blindlings fuhr der Mann in die mit 2,80 Metern Breite für sein Fahrzeug viel zu schmale Überleitung der Baustelle „Bräubachtalbrücke“ und blieb prompt mit seiner ausladenden Fracht an der Mittelschutzplanke aus Beton hängen.

Mehrere Streifen der Autobahnpolizei waren im Einsatz, sicherten die Gefahrenstelle und leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Kitzingen ab. Nach über einer Stunde gelang es, den festgefahrenen Schwertransporter rückwärts aus der Baustelle zu bugsieren und so abzustellen, dass der Verkehr wieder fließen konnte. Der angerichtete Schaden hält sich mit einigen Tausend Euro in Grenzen.

Am Morgen, gegen 08:20 Uhr, konnte das Fahrzeug auf der abgesperrten Altfahrbahn gewendet und entgegen der Fahrtrichtung durch die abgebaute Mitteltrennung in Richtung Fulda gebracht werden. Für diese Aktion hielt die Polizei den Verkehr in beiden Richtungen kurzfristig an.

 

 

 

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