FDP Würzburg fordert Urwahl für Parteivorsitzenden

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Würzburg erleben

29. September 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Nach dem katastrophalen Abschneiden der FDP am vergangenen Sonntag bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag hat das Präsidium der FDP Würzburg

einstimmig eine Urwahl des neuen FDP Vorsitzenden gefordert. Kreisvorsitzender Berthold Haustein erklärte dazu: „Wir befinden uns jetzt als Partei in einer ganz besonderen Situation, deswegen ist es angezeigt auch auf besondere Maßnahmen zurückzugreifen. Deswegen sollten die Mitglieder und nicht der Bundesparteitag entscheiden. Es sind gerade die Mitglieder, die jetzt die schwere Arbeit in der Opposition außerhalb des Parlaments leisten werden müssen, dann sollen sie aber auch entscheiden, wer die FDP führt. Deswegen wollen wir die Urwahl!“

Auch Wahlergebnis in Würzburg aufarbeiten

Haustein will zudem auch in Würzburg das Wahlergebnis aufarbeiten: „Wir werden jetzt zunächst  intern mit den Mitgliedern diskutieren, wie es dazu kommen konnte. Aber natürlich müssen wir gerade auch vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern wieder ins Gespräch kommen. Daran hat es auch zu häufig gefehlt in den letzten Jahren. Bis die Menschen wieder Vertrauen zur FDP fassen werden, ist es sicherlich ein langer Weg. Aber wenn wir – zum Beispiel auch durch eine Urwahl – zeigen, dass es uns ernst ist mit dem Liberalismus und, dass es uns ernst ist mit einem echten Neuanfang, bei dem anders als bisher nichts unhinterfragt bleiben darf, dann wird es uns auch gelingen.“

Video-Statemant für „Würzburg erleben“ vor der Landtagswahl: Link.

Im Herbst Bundes-Vorsitzenden wählen

Zur angekündigten Kandidatur von Christian Lindner sagte Haustein weiter: „Ich ganz persönlich begrüße die Kandidatur von Christian Lindner, im Kreisverband haben wir uns dazu explizit noch keine Meinung gebildet. Mir ist wichtig, dass die Mitglieder im Herbst eine Wahl haben und nicht das Gefühl, dass sie in der Partei nichts zählen. Deswegen fordere ich eine Urwahl und würde mich über mehrere Kandidaten freuen.“

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