Deutsch-amerikansiche Freundschaft: Auszeichnung für Werner Michael Blumenthal

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Würzburg erleben

30. September 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Würzburger Ratssaal bildete am Wochenende den würdigen Rahmen für die Verleihung, der General Lucius D. Clay Medaille für Werner Michael Blumenthal.  Blumenthal war Direktor des jüdischen Museums in Berlin und ehemaligen Berater der amerikanischen Präsidenten Kennedy und Carter. Die Auszeichnung würdigt die Verdienst um die deutsch-amerikanische Freundschaft.

Mit 13 vor den Nazis geflohen

Gewürdigt wurde hiermit das Lebenswerk eines Mannes, der sehr viel für die deutsch-amerikanische Freundschaft getan hat, obwohl er im Alter von 13 Jahren vor den Nazis aus seiner Heimat fliehen musste und zunächst lange nicht an eine Rückkehr dachte. Zum ersten Mal fand der Deutsch-Amerikanische Tag des Verbands der Deutsch-Amerikanischen Clubs in Würzburg statt.

 

Reiche jüdische Geschichte

Oberbürgermeister Georg Rosenthal freute sich über diese Feierlichkeit in einer dafür sehr geeigneten Stadt. Er erinnerte an die Geschichte der seit dem Mittelalter bedeutenden jüdischen Gemeinde wie auch die zahlreichen Freundschaften, die zwischen Würzburgern und den lange hier stationierten Soldaten entstanden. Blumenthal erhielt als persönliches Geschenk des Oberbürgermeisters den Tanzenden Schäfer und bedankte sich beim Eintrag ins Goldene Buch  und betonte, dass die bilateralen Beziehungen für beide Länder von großer Wichtigkeit bleiben.

 

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