Zwei Jahre lang mit falscher Identität untergetaucht
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Würzburg erleben
30. September 2013

Symbolbild Würzburg
Einen gesuchten Straftäter haben Zivilfahnder der Bundespolizeiinspektion Würzburg am Freitag (27. September) im Würzburger Hauptbahnhof festgenommen. Der 34-Jährige aus der ehemaligen Jugoslawischen Republik hatte sich eine neue Identität verschafft und war damit für zwei Jahre untergetaucht.
Bei Kontrolle falsche Papiere entdeckt
Bei der Kontrolle im Würzburger Hauptbahnhof fiel den Beamten auf, dass mit dem Ausweis des Mannes etwas nicht stimmte. Die tschechische Identitätskarte wies mehrere Fälschungsmerkmale auf, weshalb die Polizisten genauer hinschauten. Bei einer eingehenden Prüfung auf der Polizeidienststelle stellte sich heraus, dass der Ausweis komplett gefälscht war. Unter der falschen Identität hatte der Mann zudem noch eine Krankenkassenkarte erhalten, die er mit sich führte.
Mit zwei Haftbefehlen gesucht
Nachdem die Bundespolizisten die richtige Identität des 34-Jährigen ermittelt hatten, war schnell klar, warum er untergetaucht war. Der Mann wurde seit zwei Jahren von der Staatsanwaltschaft München mit gleich zwei Haftbefehlen gesucht. Wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und sexuellem Missbrauch hatte der 34-Jährige noch Freiheitsstrafen von mehr als einem Jahr zu verbüßen.
Die Beamten brachten den Mann in die nächste Haftanstalt. Weitere Ermittlungen wegen unerlaubtem Aufenthalt sowie Urkundenfälschung führt die zuständige Landespolizei durch.

