Blaulicht-Stories vom 30.09.13 -Teil 2

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Würzburg erleben

1. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Bus-Reisende verbrüht: Kaffeemaschine löste sich aus Verankerung

Am Freitagmittag ist eine Seniorin bei Helmstadt unglücklicherweise während einer Busfahrt so schwer verletzt worden, dass sie mit dem Hubschrauber in eine Nürnberger Spezialklinik geflogen werden musste.

Gegen 11:45 Uhr musste ein 51-jähriger Busfahrer auf der A 3 verkehrsbedingt sein Fahrzeug stark abbremsen. Dabei löste sich die hinter einer 71-jährigen Mitreisenden stehenden Kaffeemaschine aus ihrer Befestigung. Das kochendheiße Getränk ergoss sich über den Rücken der älteren Dame und verbrühte sie stark.
Nun wird gegen den Kraftfahrer aus Nordrhein-Westfalen wegen fahrlässiger Körperverletzung und eines Verstoßes gegen die Ladungssicherung ermittelt.

Zu schneller Autofahrer verursacht Unfall auf A7

Am Freitagvormittag haben Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried an der Baustelle auf der A 7 in Richtung Ulm eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Gegen 10:40 Uhr erfassten die Messinstrumente der Verkehrsüberwacher einen Skoda, der mit 130 km/h durch die auf „60“ beschränkte Baustelle fuhr. Dessen Fahrer erwartet nun ein Bußgeld von 880 Euro, 4 Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Etwa 45 Minuten später fuhr ein 76-jähriger Mann aus Hessen auf die Brückenbaustelle zu und erkannte offensichtlich zu spät, dass dort die Fahrbahn auf nur einen Fahrstreifen reduziert ist. Er fuhr mehrere Warnbaken um und touchierte einen Sattelzug. Teile der Warnbaken flogen auf die Gegenfahrbahn, wodurch ein entgegenkommender Pkw beschädigt wurde. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Schaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro. Nach Feststellung der Messbeamten war das Fahrzeug mit 120 Sachen unterwegs gewesen. Der Senior kann sich nun auf ein Bußgeld von rund 500 Euro, vier Punkten in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot einstellen.

Autofahrerin unter Drogeneinfluss unterwegs

Gegen 22:00 Uhr kontrollierten Beamten der Autobahnpolizei auf der A 3 einen Audi mit rumänischer Zulassung. Dabei fielen ihnen die typischen Reaktionen eines Drogenkonsumenten bei der 22-jährigen Fahrerin auf. Ein Test bestätigte den Verdacht. Er wies auf die Einnahme von verschiedenen Rauschmitteln hin. Eine Blutentnahme folgte.
Bei der Fahrzeugdurchsuchung fanden die Ordnungshüter zunächst einige Marihuanareste, die dem 39-jährigen Beifahrer gehörten. Außerdem hatten die Beamten beobachtet, wie kurz vor der Anhaltung ein Plastiktütchen aus dem Beifahrerfenster geworfen worden war. Ein Rauschgifthund spürte es jedoch auf. Insgesamt stellten die Polizisten rund zehn Gramm Marihuana sicher.

Nun wird gegen den 39-Jährigen wegen Drogenbesitzes und gegen die Fahrerin wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss ermittelt. Da beide keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, musste eine Sicherheitsleistung hinterlegt werden. Nachdem die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt war, durften sie nach einer mehrstündigen Zwangspause im Laufe des Montags weiterfahren.

 

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