Prostituierte mit Messer bedroht: 32-Jähriger raubt Einnahmen

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Würzburg erleben

1. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Seit Sonntag sitzt ein Mann aus Aschaffenburg in Untersuchungshaft, der in dringendem Verdacht steht, eine Prostituierte mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe ihrer Einnahmen gezwungen zu haben.

Erst bezahlt, dann beraubt

Polizei APP_BildDas Geschehen hatte sich in den Nachmittagsstunden des 16. September in einer Terminwohnung in der Goldbacher Straße abgespielt. Dort hatte sich der Mann mit einer Prostituierten getroffen und für die Liebesdienste zunächst ordnungsgemäß bezahlt. Danach zwang er die Frau unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe nicht nur des von ihm bezahlten Geldes, sondern der gesamten Einnahmen. Die Geschädigte händigte dem 32-Jährigen nach eigenen Angaben dann mehrere hundert Euro Bargeld aus. Danach verließ der Freier fluchtartig das Etablissement.

Die Geschädigte hatte danach zunächst ihren Vermieter verständigt. Von dort war dann die Polizei informiert worden. Die daraufhin sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen waren zu diesem Zeitpunkt nicht von Erfolg gekrönt.

Fahnder nehmen 32-Jährigen fest

Die weitere Sachbearbeitung hatte dann die Kripo Aschaffenburg übernommen. Im Rahmen der gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführten Ermittlungen war der 32-Jährige bald in das Visier der Fahnder geraten. Nachdem sich der Verdacht konkretisiert hatte, wurde der Beschuldigte am Samstagabend von Kripobeamten in seiner Wohnung festgenommen. Dort wurden auch zwei Messer sichergestellt, bei denen es sich um die Tatwerkzeuge handeln könnte.

Der Beschuldigte wurde dann am Sonntagvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Nach Erlass eines Haftbefehls wanderte der 32-Jährige in Untersuchungshaft. Die gemeinsamen Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dauern an.

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