Raubüberfall vorgetäuscht: Mann wollte Aufmerksamkeit

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Würzburg erleben

2. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Ein 24-Jähriger hatte am 16.09.2013 per Notruf die Polizei in Aschaffenburg verständigt, da er von zwei Unbekannten überfallen worden sei. Wie sich jetzt herausstellte, hatte sich der junge Mann den Überfall nur ausgedacht. Jetzt ermittelt die Kripo gegen ihn.

Angeblich von zwei Männern ausgeraubt

In der Nacht von Sonntag auf Montag meldete sich ein junger Aschaffenburger gegen 03:15 Uhr per Notruf bei der Polizei und gab an, dass er soeben ausgeraubt worden sei. Sofort eilten mehrere Streifen der Aschaffenburger Polizei zum Tatort. Den Beamten berichtete der Mann, dass er von zwei, mit Sturmhauben bekleideten Tätern auf seinem Heimweg abgepasst worden war. Unter Androhung von Schlägen habe er ihnen 500 Euro übergeben müssen. Trotzdem sei er von einem der Unbekannten festgehalten worden, während der zweite ihn mit Schlägen traktiert hatte. Eine Fahndung nach den Tätern war erfolglos verlaufen.

Anzeige wegen Vortäuschens einer Straftat

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hatte die weiteren Ermittlungen übernommen. Wie sich jetzt in der Vernehmung des jungen Mannes herausstellte, hatte sich dieser die Geschichte mit dem Überfall nur ausgedacht. Der 24-Jährige wollte dadurch Aufmerksamkeit erregen. Dies ist ihm insofern gelungen, als dass er sich jetzt wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten muss.

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