Saisonstart verpatzt: Baskets verlieren gegen Hagen

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Würzburg erleben

4. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Kein guter Saisonstart für die s.Oliver Baskets: Nur im ersten Viertel und in den Schlussminuten war das Team von Headcoach Marcel Schröder in der Lage, vor 3.140 Zuschauern in der ausverkauften s.Oliver Arena den Gästen von Phoenix Hagen Paroli zu bieten.

Mit einem Einstand nach Maß starteten die s.Oliver Baskets in ihre Auftaktpartie: Nach anfänglichem kurzen Beschnuppern beider Teams und den Würzburger Premierenpunkten der Spielzeit 2013/14 durch Chris McNaughton erhöhten Lamont Mack und Ricky Harris mit den ersten Dreiern der Partie schon nach knapp fünf Minuten zur 13:4-Führung. Nur zwei Minuten später tippte Center Jason Boone den Ball zu einem überraschend deutlichen 15-Punkte-Vorsprung für die Gastgeber (21:6, 7. Minute) durch die Reuse.

Die Baskets starten gut: Bereits nach sieben Minuten führte man überraschend deutlich mit 15 Punkten, was jedoch erstaunlicherweise nicht die erhoffte Sicherheit gab. Stattdessen übernahmen die Gäste aus Hagen anschließend die Kontrolle über das Spiel. Ein Distanztreffer von Nikita Khartchenkov läutete in der 14. Spielminute einen Hagener 12:0-Lauf ein, der zugleich den Führungswechsel bedeutete.

22  Ballverluste und zu viele Fouls

Die Gastgeber konnten zwar in der Offensive mithalten, machten sich jedoch durch indiskutable 22 Ballverluste das Leben selbst schwer: „Wir haben in eigener Halle 17 Offensivrebounds abgegeben und 22 Ballverluste produziert. Das ist natürlich viel zu viel. Wir konnten auch die Penetration der Hagener nicht stoppen, sie sind 34-mal an die Freiwurflinie gekommen“, analysierte Baskets Headcoach die Schwächen seiner Mannschaft an diesem Abend.

Dennoch war die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen, die Baskets gingen lediglich mit einem Punkt Rückstand in die Kabine (42:43). Dann jedoch ließen ein Run der Hagener und die eigene Foul-Belastung die Heimmannschaft immer mehr an Boden verlieren. Verteidigungs-Ass John Little hatte zu Beginn des letzten Abschnitts in sechs Minuten Spielzeit bereits vier persönliche Fouls gesammelt. Chris McNaughton fing sich gut acht Minuten vor Spielende ebenfalls das vierte ein und erhielt ein technisches Foul gleich noch obendrauf. Auch Jason Boone war zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Pfiff von der Dusche entfernt.

So herrschte bei den Gastgebern bis fünf Minuten vor Ende mehr oder weniger eine chaotische Phase, die von Verunsicherung geprägt war. Erst ein Dreier von Sebastian Betz zum 63:79 weckte seine Mitspieler aus der Lethargie. Zwar ließen die nun immer wieder an der Freiwurflinie erfolgreichen Hagener keine Wende mehr zu, aber zumindest etwas Ergebniskosmetik, die im Hinblick auf den direkten Vergleich am Ende der Saison durchaus von Wert sein könnte, betrieben die Baskets in den letzten Minuten noch erfolgreich.

Statistik

s.Oliver Baskets – Phoenix Hagen 79:86 (24:16, 18:27, 16:23, 21:20)

Top-Scorer des Spiels war Hagens Mark Dorris mit 19 Punkten, bei den s.Oliver Baskets trafen mit Ricky Harris (17/4), Lamont Mack (16/4) und Chris McNaughton (10) drei Spieler zweistellig.

Für die s.Oliver Baskets spielten:

Ricky Harris 17 Punkte/4 Dreier, Lamont Mack 16/4, Chris McNaughton 10, Sebastian Betz 8/2, John Little 7/2, Maurice Stuckey 5/1, Jason Boone 5 (8 Rebounds), Tweety Carter 5 (9 Assists), Jimmy McKinney 3/1 (4 Assists), Ruben Spoden 3/1.

Phoenix Hagen:

Dorris 19, Bell 16/2, Dugat 12, Gregory 12 (11 Rebounds), Ramsey 10 (10 Rebounds), Wendt 7, Khartchenkow 6/2, Larry Gordon 4.

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