Unfall auf Flucht vor Polizei: Fahrer deutlich alkoholisiert

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6. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Auf der Flucht vor der Polizei hat am frühen Sonntagmorgen ein junger Autofahrer auf der A 70 einen Unfall gebaut, wobei an dem Pkw Totalschaden entstanden ist. Der 22-Jährige am Steuer und sein sechs Jahre älterer Beifahrer kamen ohne Verletzungen davon. Wie sich herausstellte, war der Fahrer deutlich alkoholisiert. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

Vor Polizeikontrolle geflohen

Eine Zivilstreife der Schweinfurter Polizei wollte den Audi im Stadtgebiet Schweinfurt gegen 01.40 Uhr einer Verkehrskontrolle unterziehen. Allerdings hatte der Fahrer dazu offenbar keine große Lust. Er gab Gas und fuhr an der Anschlussstelle Hafen auf die A 70 auf. Die Fahrt ging dann mit hohem Tempo in Richtung A7 weiter, so dass die Zivilstreife den Pkw zunächst aus den Augen verlor.

Kontrolle über Auto verloren

Über Funk hörte dann auch eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt – Werneck mit und beteiligte sich sofort an der Fahndung. Bereits kurze Zeit später stellten die Beamten fest, dass der 22-Jährige die Kontrolle über seinen Audi verloren hatte. Im Übergangsbereich der A 70 zur Bundesstraße 26 A war er nach dem Autobahnkreuz Werneck ins Schleudern geraten und mehrfach gegen die linke und rechte Außenschutzplanke gestoßen. Halb auf der Fahrbahn und halb auf dem Grünstreifen kam der Audi quer zur Fahrtrichtung zum Stehen.

15.000 € Sachschaden

Den Verkehrspolizisten fiel dann sofort auf, dass der 22-Jährige am Steuer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Einen entsprechenden Alkotest lehnte der junge Mann aus dem Landkreis Schweinfurt ab. Er musste die Beamten dann zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde.

Der Audi hatte nach dem Unfall nur noch Schrottwert. Insgesamt dürfte sich der bei dem Unfall entstandene Sachschaden am Auto und den Leitplanken auf etwa 15.000 Euro belaufen. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

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