Blaulicht-Stories vom 08.10.13 -Teil 1
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Würzburg erleben
8. Oktober 2013

Symbolbild Würzburg
Teure Ladung eines geparkten Schwertransportes beschädigt
In der Zeit von Freitagmittag bis Montagabend hat ein bisher unbekannter Lasterfahrer auf einem Parkplatz der A 3 einen geparkten Schwertransport angefahren. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, könnte sich aber auf über 100.000 Euro belaufen.
Am Freitag gegen 12:00 Uhr stellte ein 41-jähriger Kraftfahrer aus Mecklenburg-Vorpommern seinen Schwertransport auf dem Parkplatz „Sandgraben-Nord“ zwischen den Anschlussstelle Rottendorf und Randersacker ab. Mit einem Kollegen fuhr er über das Wochenende nach Hause. Als er am Montagabend gegen 19.00 Uhr zurückkam, um die Fahrt fortzusetzen, bemerkte er einen langen Kratzer an der Ladung. Das etwa 140.000 Euro teure Rotorblatt für eine Windkraftanlage war auf einer Länge von 3,90 Metern beschädigt worden. Ob es noch verwendet werden kann, muss von einem Sachverständigen festgestellt werden.
Nach den Ermittlungen der Autobahnpolizei muss der Verursacher ein größeres Fahrzeug, wie z. B. einen Lkw, gefahren haben. Hinweise auf das Fahrzeug liegen der Polizei bisher nicht vor. Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zu melden.
Reserveraddiebstahl am Autohof Geiselwind

Gegen 01:40 Uhr parkte ein ungarischer Kraftfahrer seinen Lastzug, auf dem drei weiße Sattelzugmaschinen der Marke Volvo geladen waren, auf den Parkplätzen nördlich des Rasthofes und begab sich zur Nachtruhe in die Koje seines Führerhauses. Als er gegen 08:30 Uhr in das Rasthaus gehen wollte, fiel ihm auf, dass alle drei Ersatzräder der geladenen Zugmaschinen fehlten. Von ihm unbemerkt hatten die Diebe in der Dunkelheit, die schweren, mit Ketten und Bändern gesicherten Räder abmontiert und weggeschafft.
Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zu melden.
Wohnmobilfahrer mit Verdacht auf Drogen erwischt
Einen augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehenden Wohnmobilfahrer haben Autobahnfahnder am Montagnachmittag auf der A 3 erwischt und ihn wegen einer Drogenfahrt angezeigt.
Gegen 15:00 Uhr kontrollierten die Zivilfahnder ein Fiat-Wohnmobil mit italienischer Zulassung. Der 29-jährige Fahrzeuglenker zeigte bei der Kontrolle typische Anzeichen eines Drogenkonsumenten. Ein Schnelltest wies ebenfalls darauf hin, dass der junge Mann vor kurzem Rauschgift, wie Kokain und Cannabisprodukte zu sich genommen hatte. Eine Blutentnahme folgte.
Der Camper, der das Wochenende gemeinsam mit seinen vier Begleitern in Amsterdam verbracht hatte, musste seine Reise für mehrere Stunden unterbrechen. Am Dienstmorgen, nachdem die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt war, durfte die Fahrt fortgesetzt werden.

