Mottenplage im Schrank: Was tun?

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Würzburg erleben

9. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Löcher und klebrige Gespinste an der hervorgekramten Winterkleidung? Das lässt nichts Gutes ahnen, Motten könnten die Verursacher sein. Der Grund muss nicht zwangsläufig mangelnde Hygiene sein, so Immowelt in ihrem Newsletter, der regelmäßig Tipps und Ratschläge bereithält. Wer betroffen ist sollte jedoch schnell handeln, denn Motten vermehren sich sprichwörtlich wie die Fliegen. Bis zu zu 200 Eier legt ein einzelnes Insekt.

Bevorzugte Mottennahrung

Vor allem Kleidung aus tierischen Stoffen wie Pelz, Leder oder Wolle sind bei den Insekten beliebt, doch auch Mischgewebe können gefährdet sein. Diese nutzen die Motten nicht nur als Nahrung, sondern auch zum Bau ihres Kokons. Synthetische Stoffe oder pflanzliche Fasern (Baumwolle, Jute, etc.) sind hingegen weniger gefährdet.

Was tun gegen Motten?

Experten waren vor chemischen Mitteln, darunter auch Mottenkugeln. Enthaltene Substanzen können beim Menschen u.a. Kopfschmerzen auslösen. Einige Stoffe helfen zudem lediglich gegen männliche Motten, während die Weibchen weiter ungehindert ihr Unwesen mit der Kleidung treiben können. Generell wird zu schonenden Methoden wie direkte Sonneneinstrahlung oder extreme Hitze oder Kälte geraten. Diese sind häufig ebenso effektiv wie die Chemiekeule.

Effektiv vorbeugen

Besonders scharf sind Motten auf Klamotten, die schon lange im Schrank verstauben. Häufiger aufzuräumen und auszumisten ist daher Pflicht. Selbstverständlich sollte zudem sein, dass nur gewaschene Wäsche den Weg in den Schrank findet. Wer auf Nummer sicher gehen will, putzt den Schrank regelmäßig mit einem Essig-Wasser-Gemisch – mit diesem Geruch kommen die Motten gar nicht klar. Duftöle, Duftsäckchen oder Stäbchen aus Zedernholz sind ebenso effektive Hausmittelchen.

 

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