Nach Auffinden einer Toten in Heidingsfeld: Haftbefehl gegen 39-Jährigen

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9. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Nach dem gewaltsamen Tod einer Frau wurde die Leiche am Mittwoch obduziert. Nach einem ersten vorläufigen Sektionsergebnis haben Stich- und Schnittverletzungen zum Tod des Opfers geführt. Gegen den ehemaligen Lebensgefährten, der selbst schwere Verletzungen aufgewiesen hatte, erging zwischenzeitlich Haftbefehl.

Eine Tote und ein Schwerverletzter

Wie bereits berichtet, war die Polizei am Dienstag gegen 12:30 Uhr in die Wohnung einer 30-Jährigen im Stadtteil Heidingsfeld gerufen worden. Nach Mitteilung von Zeugen war aus der Wohnung Lärm zu hören gewesen. Als die Beamten kurz nach der Meldung die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus im Unteren Kirchbergweg betraten, hatten sie dort die Frau und den 39-jährigen Mann aufgefunden, die beide schwerste Verletzungen aufwiesen. Für die 30-Jährige, die noch notärztlich versorgt wurde, kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch in der Wohnung.

Der Mann wurde in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert. Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausgestellt hatte, handelt es sich bei ihm um den ehemaligen Lebensgefährten der Getöteten. Der Beschuldigte macht zur Sache bislang keine Angaben. Zu einem möglichen Motiv gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse.

Obduktion: Stich- und Schnittverletzungen

Am Mittwochvormittag wurde die Frau auf richterlicher Anordnung, die auf Auntrag der Staatsanwaltschaft erlassen war obduziert. Nach dem derzeit vorliegenden Ergebnis erlag die Frau ihren Stich- und Schnittverletzungen.

Der Tatverdächtige, der mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, befindet sich nicht in Lebensgefahr. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg eröffnete am Mittwochnachmittag der zuständige Ermittlungsrichter den gegen den 39-Jährigen erlassenen Haftbefehl wegen Totschlags in der Klinik. Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen machte der Mann keine Angaben.

Die gemeinsamen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Würzburg und der Kriminalpolizei Würzburg dauern noch an.

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