Telefonbetrüger: Vorsicht vor falschen Microsoft-Mitarbeitern
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Würzburg erleben
9. Oktober 2013

Symbolbild Würzburg
Seit einigen Monaten erreichen die unterfränkische Polizei immer wieder Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern, die von angeblichen Microsoft-Mitarbeitern telefonisch kontaktiert wurden. In allen Fällen hatten es die dreisten Betrüger jedoch nur auf das Geld der gutgläubigen Nutzer abgesehen und drängten insbesondere auf die Preisgabe von Kreditkartennummern und der Eingabe der persönlichen PIN.
Angebliche Fehlermeldungen von Microsoft

Auch aus Aschaffenburg wurden der Kripo entsprechende Fälle gemeldet. In einem Fall Anfang Juli blieb es beim Versuch. In einem zweiten Fall Ende September wurde ein gutgläubiger Computerbesitzer, der ebenfalls seine Kreditkartennummer eingegeben hatte, via Western Union um knapp 300 Euro betrogen.
Ratschläge der Polizei
Um den Betrügern das Handwerk zu legen und jeglichen Betrugsversuch bereits im Keim zu ersticken, rät die Polizei:
– Geben Sie niemals an Unbekannte ihre Kreditkartennummer oder sonstige Finanzinformationen heraus!
– Lassen Sie keinen fremden auf ihren Computer zugreifen! Im vorliegenden Fall war die Kontrolle über den Rechner mittels eines Fernwartungsprogramms übernommen worden. Dies hatten die Betrogenen zuvor zugelassen.
– Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Ihnen kostenpflichtige Dienste am Telefon angeboten werden. Im Zweifel legen Sie auf!
– Verwenden Sie aktuelle Virenschutzsoftware, eine aktuelle Firewall und tätigen Sie regelmäßig Sicherheitsupdates.
– Notieren Sie sich die Informationen des Anrufers und wenden Sie sich an ihre örtliche Polizeidienststelle.

