Geprügelt und auf der Flucht in den Main gesprungen

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13. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Gegen 03.30 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei in die Gerberstraße gerufen. Dort angekommen, wurde die Streifenbesatzung sofort von mehreren

Personen darauf aufmerksam gemacht, dass so eben jemand aus ca. drei bis fünf Metern Höhe von der Kaimauer in den Main gesprungen sei. Die Polizisten konnten den „Springer“ glücklicherweise gleich im Main entdecken und an Land ziehen, weil er schon nicht mehr in der Lage war, aus eigenen Kräften zurückzuschwimmen.

Nach Rettung randaliert

An Land musste die männliche Person von den Rettungskräften zunächst wegen einer Unterkühlung ärztlich behandelt werden. Wie sich bei den nachfolgenden Ermittlungen jedoch herausstellte, war der „Mainspringer“ keineswegs das Opfer gewesen, stattdessen hatte der junge Mann zuvor mehrere Personen grundlos im Bereich der Gerberstraße geschlagen und getreten. Als er im Zuge dessen einen Taxifahrgast tätlich angegriffen hatte, kam diesem der Taxifahrer zu Hilfe und schlug den Täter in die Flucht, die – wie bereits erwähnt – im Main endete. Da der Täter unter anderem das teure EKG-Gerät der Sanitäter beschädigte und im Rettungswagen randalierte, wurden ihm Handfesseln angelegt und er wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen.

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