Auf der Fahrt nach Berlin gestoppt: 35 Asylbewerber in Unterkünfte zurückgebracht
Anzeige
Würzburg erleben
17. Oktober 2013

Symbolbild Würzburg
Die Würzburger Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag einen Bus gestoppt, in dem 35 Asylbewerber nach Berlin unterwegs waren. Dort wollten sie an einer Demonstration teilnehmen. Da die Insassen dadurch gegen ihre räumliche Beschränkung verstoßen hätten, wurden die Personen auf Anordnung der Polizei wieder zurückgebracht.
Sicherheitsdienst alamiert Polizei

Auf dem Weg zur Demo
Wie sich herausstellte, waren in dem Bus 35 Personen aus Unterkünften in Würzburg, Aschaffenburg und Münnerstadt auf dem Weg nach Berlin zu einer Demonstration für Asylbewerber. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass für fast alle der Insassen der räumliche Geltungsbereich auf den Regierungsbezirk Unterfranken beschränkt war. Zwei weitere Insassen hatten solche Beschränkungen auf das Bundesland Hessen und das Stadtgebiet München.
In Unterkünfte zurückgebracht
Zur Unterbindung von Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten, die ein Verlassen dieser zugewiesenen Bereiche nach sich gezogen hätte, wurden die Asylbewerber auf Veranlassung der Polizei mit dem Bus wieder nach Würzburg zurückgebracht. Die Insassen aus Münnerstadt und Aschaffenburg setzten von hier aus die Heimreise zumeist mit dem Zug fort. Die beiden Personen aus Hessen beziehungsweise dem Raum München wurden aufgefordert, sich unverzüglich wieder in diesen Bereich zurückzubegeben. Gegen die zwei Männer werden Anzeigen erstattet.

