Nach Autopanne – Polizeibeamte angegriffen und wüst beleidigt

Anzeige

Würzburg erleben

20. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Nach einer Autopanne auf der A 45 hat der Fahrer in der Nacht zum Sonntag Polizisten zunächst massiv beleidigt. Danach bedrohte er Beamte mit einem

Stock, so dass ein Pfeffersprayeinsatz erforderlich war. Nachdem sich der Mann später in der Arrestzelle selbst verletzt hatte, wurde er in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. Gegen den 63-Jährigen läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren.

Polizisten beleidigt, bedroht und angegriffen

Es begann alles damit, dass der Autofahrer aus dem Wetteraukreis gegen Mitternacht kurz vor der Anschlussstelle Alzenau Nord mit seinem Auto liegen geblieben war. Ohne Absicherung ließ der Mann sein Fahrzeug stehen und ging zu Fuß zu einem Pendlerparkplatz, wo eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Hösbach auf ihn aufmerksam wurde. Als die Beamten den 63-Jährigen ansprachen, reagierte dieser sofort mit massiven Beleidigungen. Daraufhin wurde auch die Alzenauer Polizei hinzugezogen.

Handfesseln nötig

Als es dann um die Personalienfeststellung ging, versuchte der Beschuldigte, in den Wald zu flüchten. Plötzlich hob er einen Stock auf und rannte damit in drohender Haltung auf seine Verfolger zu. Um den Angriff abzuwehren, machten diese von ihrem Pfefferspray Gebrauch. Dem 63-Jährigen mussten dann Handfesseln angelegt werden, bevor er zur Polizei Alzenau gebracht wurde. Das liegengebliebe Auto wurde auf Veranlassung der Polizei abgeschleppt.

In der Polizeidienststelle musste der Mann mit einer Arrestzelle Vorlieb nehmen. Hier behandelte der Rettungsdienst die Augenreizungen des Autofahrers, der weiterhin jegliche Angaben zu seiner Person verweigerte. Bei einer Zellenkontrolle um 02:45 Uhr stellte sich heraus, dass der Beschuldigte offenbar seinen Kopf so gegen die Gitterstäbe geschlagen hatte, dass er eine blutende Wunde an der Stirn erlitten hatte. Aufgrund seines Allgemeinenzustandes erfolgte noch in der Nacht der Einlieferung in das Bezirkskrankenhaus Lohr.

Die weiteren Sachbearbeitung führt die Polizeiinspektion Alzenau. Ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Außerdem wird geprüft, ob der Mann überhaupt im Besitz eines Führerscheins ist.

Banner2
Topmobile2