IHK zeichnet 101 mainfränkische Prüfungsbeste aus
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Würzburg erleben
21. Oktober 2013

Symbolbild Würzburg
Im Fürstensaal der Würzburger Residenz hat die IHK Würzburg-Schweinfurt am 16. Oktober die 101 Prüfungsbesten aus ganz Mainfranken in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf für ihre herausragenden Leistungen in der Berufsabschlussprüfung ausgezeichnet, teilt die IHK mit.
Spitze des Fachkräftenachwuchses
„Sie sind die Besten und damit die Spitze unseres Fachkräftenachwuchses.“, begrüßte IHK-Vizepräsident Claus Bolza-Schünemann die Absolventen und ihre Angehörigen sowie Ausbilder und gratulierte zu einer außerordentlichen Leistung. Insgesamt haben 4.495 junge Menschen die Winterprüfung 2012 und die Sommerprüfung 2013 absolviert. Die 101 Prüfungsbesten in ihren Berufen – vom Sport- und Fitnesskaufmann über den Papiertechnologen bis zum Straßenbauer oder Industriemechaniker – hat die IHK nun ausgezeichnet. Sieben von ihnen wurden auch als Bayernbeste geehrt.
Weniger Auszubildende
„Die demografische Entwicklung wird es in den nächsten Jahren immer schwerer machen, Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerbern zu besetzen.“, so der IHK-Vizepräsident. Ausbildungsbetriebe müssten deshalb unabhängig von ihrer Größe ihre Anstrengungen im Ausbildungsmarketing verstärken. Nicht nur Industrie, Handel, Dienstleistungsgewerbe und Handwerk würden um immer weniger Jugendliche werben, sondern auch Fachschulen und öffentliche Einrichtungen.
Zu Beginn des Ausbildungsjahres 2013/2014 hat die mainfränkische Wirtschaftskammer bis Ende September 3.862 neue Ausbildungsverträge registriert – das sind 178 Ausbildungsverträge oder 4,4 Prozent weniger als zum Stichtag im Vorjahr. Zum ersten Mal seit sieben Jahren wurde damit die 4.000er-Marke nicht geknackt.
Claus Bolza-Schünemann dankte den Ausbildern aus den Betrieben und den Lehrern der Berufsschulen ganz besonders. Sie sichern als Partner in der Dualen Ausbildung gemeinsam die Qualität der Ausbildung. Lob zollte er auch den mehr als 2.000 ehrenamtlichen Fachleuten in den IHK-Prüfungsausschüssen aus den Unternehmen und den Berufsschulen, so die IHK.

