Unfall auf Autobahn-Parkplatz – Autofahrer getötet

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21. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Am späten Sonntagabend hat sich auf einem Autobahnparkplatz der A3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Aschaffenburg-West ein Krankenwagenschwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Autofahrer ums Leben gekommen ist. Der 28-Jährige war offenbar mit hoher Geschwindigkeit in den Parkplatz eingefahren und dort gegen Leitplanken und zwei abgestellte Lkw geprallt. Für den Mann aus dem Landkreis Aschaffenburg kam jede Hilfe zu spät. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.

Unfallhergang 

Mit seinem Ford Mondeo war der Autofahrer wenige Minuten vor 23:00 Uhr in Richtung Frankfurt unterwegs. Es spricht vieles dafür, dass der 28-Jährige mit hoher Geschwindigkeit von der A3 in den Parkplatz Strietwald-Nord eingefahren ist. Etwa 100 Meter nach dem Beginn des Verzögerungsstreifens kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß dabei gegen die Leitplanke. Von dort wurde der Pkw wieder auf den Verzögerungsstreifen zurückgewiesen. Mit dem Fahrzeug ging es dann geradeaus weiter, bevor es in die Leitplanke am linken Fahrbahnrand prallte, wo es erneut abgewiesen worden. Danach fuhr das Auto auf die Verkehrsinsel zu, die die Einfahrt des Parkplatzes in zwei Fahrbahnen teilt. Anschließend schleuderte der Pkw über den Bordstein der Verkehrsinsel auf den ersten Lkw-Parkplatz zu. Dort prallte das Auto mit der Fahrzeugfront gegen zwei abgestellte Lastzüge. Von hier wurde der Ford Mondeo zurück geschleudert und kam am rechten Rand des Parkplatzes entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen.

Feuerwehr mit 32 Mann und acht Fahrzeugen im Einsatz

Der 28-Jahre wurde in seinem total beschädigten Auto eingeklemmt. Er wurde von der Feuerwehr Aschaffenburg befreit. Der Autofahrer hatte allerdings so schwere Verletzungen erlitten, dass er noch an der Unfallstelle verstorben ist. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Für die Suche nach Unfallspuren musste die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt für 30 Minuten komplett gesperrt werden.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg – Hösbach. Die Polizei wurde bei ihrer Arbeit von der Feuerwehr Aschaffenburg unterstützt, die mit 32 Mann und acht Fahrzeugen im Einsatz war.

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