Bezahlt der Parkkunde das neue WVV Kundenzentrum?
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Würzburg erleben
24. Oktober 2013

Symbolbild Würzburg
Die Diskussion um die geplante Tariferhöhung der Oberflächenparkplätze in Würzburg geht in die nächste Runde. Die WVV will die Preise um 100% erhöhen.
15 Minuten parken für 50 Cent
Ab Januar 2014 sollen 15 Minuten parken in der Innenstadt, 50 Cent kosten – derzeit sind es 50 Cent für 30 Minuten.Für den Parkkunden ist dies aber längst nicht alles: geplant ist auch die Reduzierung der maximale Verweildauer. Sie soll von zwei auf eine Stunde gekürzt werden. Das bedeutet, dass man sein Fahrzeug spätestens nach einer Stunde vom Parkplatz entfernen bzw. umparken müsste. Für den gemütlichen Einkaufsbummel bleibt dann nur noch wenig Zeit.
CSU greift WVV scharf an
Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Oliver Jörg findet ungewöhnlich deutliche Worte zur geplanten Erhöhung der Parkplatz-Tarife.
In der Mainpost spricht sich Jörg gegen die, seiner Meinung nach, „überzogene Parkgebührenerhöhung“ aus. Laut Jörg solle jetzt wohl der Parkkunde die Zeche für die fast dreistellige Quadratmetermiete und den „horrenden Umbaukosten“ des neuen WVV-Kundenzentrums in der Domstraße zahlen. Bislang wurden für den Umbau in der 1A-Lage bereits über 800.000 Euro ausgegeben.
Preiserhöhung zur Sicherung der Betriebskosten
Thomas Schäfer, Chef der Stadtverkehrsgesellschaft (SVG), betonte mit den neuen Tarifen keine Gewinne erzielen zu wollen, sondern nur die Sicherung der Betriebskosten zu gewährleisten. Die SVG ist Betreiber der rund 6900 kostenpflichtigen Parkhaus- und Oberflächenplätze. Die WVV ist die Muttergesellschaft. Im November will der Stadtrat über die geplante Erhöhung der Parkgebühren abstimmen.

