Schwerlastkontrolle: Schulung junger Polizeibeamter
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Würzburg erleben
24. Oktober 2013

Symbolbild Würzburg
Am Mittwoch haben Spezialisten der Technischen Kontrollgruppe und des Gefahrguttrupps der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried gemeinsam mit Beamten der Bereitschaftspolizei Würzburg auf der A 7 eine mehrstündige Kontrollaktion durchgeführt. Dabei wurden auf dem Parkplatz „Wolfsgraben“ nicht nur Lkw-Fahrer und ihre Fahrzeuge überprüft, sondern auch der Blick der jungen Kollegen für die Besonderheiten des gewerblichen Güterverkehrs geschult.
14 Ordnungswidirgkeiten
Im Rahmen dieser Kontrolle wurden 14 Ordnungswidrigkeiten zur Anzeigen gebracht. In den meisten beanstandeten Fällen hatten die Fahrer keine Tätigkeitsnachweise geführt oder das Kontrollgerät nicht betrieben. Zwei Gespanne mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen, mit denen gewerblich Güter transportiert wurden, hatten gar kein Kontrollgerät eingebaut. Zwei Fahrer wurden angezeigt, weil sie die erlaubte Geschwindigkeit von 80 km/h nicht eingehalten hatten.
Der Fahrer eines Gefahrguttransporters aus Nordrhein-Westfalen wurde geahndet, weil seine schriftlichen Weisungen bezüglich der gefährlichen Ladung und der vorgeschriebene Feuerlöscher nicht in Ordnung waren.
Sperrmüll ungesichert
Ein 65-jähriger Kraftfahrer hatte nicht nur gegen die Vorschriften des Fahrpersonalgesetzes verstoßen, sondern auch den TÜV-Termin für seinen Fiat Ducato überschritten. Außerdem stellten die Beamten einen Ladungsverstoß fest. Der Mann hatte seinen Kastenwagen mit Sperrmüll beladen und die Fracht überhaupt nicht gesichert. Da eine ordnungsgemäße Ladungssicherung nicht möglich war, durfte der Mann erst weiterfahren, nachdem die Abfälle in einen dafür geeigneten Lkw umgeladen worden waren.

