5.000 Schiff macht Halt in Würzburg – Boom der Flusskreuzschifffahrt

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Würzburg erleben

28. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Würzburg ist weiterhin ein gefragtes Ziel der Flusskreuzschifffahrt. Am Freitag hat mit dem Schiff „Avalon Panorama“ das 5.000 Fahrgastkabinenschiff in Würzburg angelegt. Aus diesem Anlass hießen die Verantwortlichen der Würzburger Hafen GmbH (WHG) Kapitän Ralf Remus mit seiner Crew in Würzburg herzlich willkommen. Bis zum Saisonende werden voraussichtlich 639 Schiffe in Würzburg Halt gemacht haben. Damit bewegt sich die Zahl der Anlegungen weiterhin auf einem hohen Niveau.

 

Neue Doppelanlegestelle mit Energie- und Wasserterminals

Um den Ansprüchen der Reedereien und Touristen gerecht zu werden, hat die WVV-Tochter WGH in den letzten Jahren konsequent in die Infrastruktur ihrer Liegestellen investiert. Erst im vergangenen Jahr wurde eine neue Doppel-Schiffsanlegestelle an der Mainlände in Betrieb genommen. Hier präsentiert sich Würzburg von seiner besten Seite: Die Schiffs-Touristen erhalten einen spektakulären Blick auf Käppele und Festung. Aber auch der Umwelt wird Rechnung getragen. Mit der neuen Anlegestelle wurden gleichzeitig vier neue Energie- und Wasserterminals in Betrieb genommen. Mit diesen können sich die Schiffe von Land aus mit frischem Wasser und Strom versorgen und so umweltfreundlich vor Anker gehen. Investitionen, die sich auszahlen. Bei einer Befragung der Schiffskapitäne zur Qualität der Anlegestellen  im vergangenen Jahr haben diese im Durchschnitt eine 1,3 für die Würzburger Anlegestellen vergeben.

 639 Schiffe in Würzburg geankert

Auch die Zahl der Flusskreuzschiffe, die in Würzburg vor Anker gehen, spiegelt die Attraktivität der Würzburger Häfen wider. So werden bis zum Saisonende 639 Schiffe in Würzburg vor Anker gehen. Damit liegen die Anlegevorgänge 2013 zwar damit knapp unter den Vorjahreszahlen. Der leichte Rückgang ist jedoch auf die besonderen Bedingungen in dieser Saison zurückzuführen. So wurde etwa der Main aufgrund des Hochwassers vom 31. Mai  bis 9.Juni für die Schifffahrt durchgängig gesperrt. Dazu kam der Streik des Schleusenpersonals. Ohne diese Ereignisse hätten die Anlegezahlen noch eine kleine Steigerung erfahren: Disponiert waren in dieser Saison 702 Schiffe.

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