Dom-Info öffnet Pforten – Anlaufstelle für Besucher

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Würzburg erleben

30. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Die neue Dom-Info bietet Multimedia-Portale mit digital aufbereiteten Inhalten sowie Verkauf von Postkarten, CDs und DVDs, teilt die Pressestelle des bischöflichen Ordinariats Würzburg mit.

i-Punkt soll noch in diesem Jahr eröffnet werden

An vier Multimedia-Portalen mit Touchscreen und Kopfhörer können sich Besucher seit Freitag an der neuen Dom-Info über die Würzburger Kathedrale, aber auch über die gesamte Diözese Würzburg informieren. Eine eigens angebaute Zugangsrampe ermöglicht auch Rollstuhlfahrern einen Zugang. „Pünktlich zum 825. Jubiläum der Domkirchweihe ist das ursprünglich schon zur Wiedereröffnung des Doms im vergangenen Dezember geplante Besucherzentrum fertig“, zeigte sich Dompropst Weihbischof Ulrich Boom bei einer Presseführung am Donnerstag erfreut.

Der i-Punkt-Kirche, zentrale Anlaufstelle bei Fragen zum evangelischen wie zum katholischen Dekanat Würzburg – derzeit noch im Kilianshaus untergebracht – soll im Lauf des Advents direkt nebenan eröffnet werden. „Kommunikation und Information sind unheimlich wichtig. Mit dieser Anlaufstelle rückt Kirche in die erste Reihe“, sagte Stadtdekan Dompfarrer Dr. Jürgen Vorndran.

Die Dom-Info als Schnittstelle

Besucher können bei ihnen Fragen zum Dom stellen, aber auch unter anderem CDs der Dommusik, DVDs der Fernsehredaktion des Bistums Würzburg, eine komplett neue Serie von Postkarten mit Motiven aus dem Würzburger Dom erwerben – und natürlich Eintrittskarten für Domführungen. „Wir planen mittelfristig auch Klosterprodukte und ein Literatursortiment mit Bezug zum Bistum anzubieten“, erläuterte Alexandra Eck, Leiterin der Dombesucherpastoral. Keinesfalls aber wolle die Dom-Info eine Konkurrenz zu benachbarten Kunst- und Buchhandlungen werden.

„Uns war wichtig, dass das Geschäftliche außerhalb des Doms stattfindet“, betonte Dompropst Boom. So solle auch nach außen hin sichtbar werden, dass die Kathedrale ein geistlicher Raum sei. Bei der Gestaltung der Dom-Info ließen sich Eck und Dompfarrer Vorndran von den Besucherzentren anderer Bischofskirchen wie Trier und Mainz inspirieren. „Die neue Einrichtung ist auch eine Schnittstelle für die Seelsorge. Weil das Dompfarramt nicht so einfach zu finden ist, finden Menschen, die einen Seelsorger suchen, hier eine Ansprechpartner, der sie weitervermittelt“, erklärte der Dompfarrer. Die Multimedia-Portale bieten digital aufbereitete Inhalte über Dom und Neumünster, aber auch das Leben im Bistum Würzburg. „So lenken wir von diesem Ort aus den Fokus auch auf das große Ganze“, erläuterte Dr. Dominik Faust, Leiter des Bereichs Medien des Bistums Würzburg.

Geöffnet ist die Dom-Info Montags bis Samstags von 9.30 bis 17.30 Uhr.

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