Gespenster und Martin Luther

Anzeige

Würzburg erleben

31. Oktober 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

„Süßes oder Saures“, Gespenster, Kürbisse, Vampire, Hexen – daran denkt man zu Halloween. Aber was ist „Halloween“ überhaupt? Und was ist eigentlich noch am 31. Oktober?

Der Abend vor Allerheiligen

Das Wort „Halloween“ kommt aus dem Englischen von „All Hallows’ Eve“, also dem Abend vor Allerheiligen am 1. November, an dem den Verstorbenen gedacht wird. Ursprünglich kommt der Brauch, nicht wie häufig vermutet aus den USA, sondern aus Irland. Von dort aus brachten die irischen Einwanderer das Brauchtum dann nach Amerika und bauten es aus.
Früher dachten die Kelten, dass am Abend des 31. Oktober die Seelen der Verstorbenen wieder auf die Erde zurückkommen.

 

Vor nicht mal 15 Jahren kehrte der Brauch nach Europa zurück.
Und nun verkleiden sich auch in Deutschland vor allem Kinder zu Halloween und ziehen mit Süßen oder Saurem um die Häuser.
Allerdings warnt die Polizei vor dem Überschreiten der Grenze zwischen Scherz und Straftat: Eine Mitteilung der Polizei zu Halloween

Gedenktag der Reformation

Am 31. Oktober ziehen allerdings nicht nur Geister durch die Straßen, es ist auch der Gedenktag der Reformation für die evangelischen Christen.Der Überlieferung zur Folge schlug der Reformator Martin Luther an diesem Tag im Jahr 1517 die berühmten 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg.
Mit diesen Thesen sprach er sich vor allem gegen den Ablasshandel in der Katholischen Kirche aus. Denn im späten Mittelalter und der frühen Neuzeit wurden Ablässe zur Befreiung von Sünden gegen eine Geldzahlung gehandelt. Luther berief sich auf die Bibel als Grundlage des Glaubens und nicht auf die kirchliche Tradition.

 

Banner2
Topmobile2