Ehrenamtsfest für Jugendliche im Rathaus

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Würzburg erleben

5. November 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Sie brachten so richtig Leben in das Rathaus: Rund 200 Jugendliche und junge Erwachsene waren am 25. Oktober zum Ehrenamtsfest in den Ratssaal gekommen, spielten, sangen, hörten Musik, präsentierten Kampfkunst und Breakdance. Sie alle engagieren sich ehrenamtlich in einer der zahlreichen Jugendeinrichtungen, der Jugendverbände, der Kinder- und Jugendinitiativen oder in einem der Ferien- und Freizeitangebote der Stadt Würzburg. Das städtische Ehrenamtsfest fand zum dritten Mal statt und wechselt sich alle zwei Jahre mit dem Bürgersozialpreis ab, teilt die Stadt Würzburg mit.

Dank für das große Engagement

„Wir möchten den jungen Leuten mit diesem Fest für ihr großes ehrenamtliches Engagement danken“, erklärt Hartmut Emser von der Fachabteilung Kinder-, Jugend- und Familienarbeit. Mit alkoholfreien Cocktails der Suchtpräventionsfachstelle begann der lebendige Abend.
Neben den offiziellen Grußworten bereiteten die Band „Klangkasten“ des B-Hofes und die drei Sängerinnen von „The Dreamers“ aus dem Jugendzentrum Zellerau den Gästen wie auch den anwesenden Stadträten Rainer Schott, Willi Dürrnagel, Alexander Kolbow, Udo Feldinger und den Referenten Robert Scheller, Muchtar Al Ghusain und Christian Schuchardt viel Freude. Wie auch die Breakdancer und Capoeira-Kämpfer vermittelten sie den Erwachsenen sehr eindrücklich, dass hier in Würzburg eine Menge Talent zu finden ist.

„Würzburgs größtes Potential“

Bürgermeister Dr. Adolf Bauer zeigte sich sehr beeindruckt vom Können der jungen Menschen und betonte in seinem Grußwort, dass bürgerschaftliches Engagement Würzburgs größtes Potenzial berge, so die Stadt.
Fast jeder dritte Deutsche über 14 Jahre hat ein Ehrenamt inne: „Darauf beruht nicht nur unsere Demokratie, sondern auch unsere Wirtschaft, unsere soziale Sicherung und unser kulturelles Leben“, so Dr. Adolf Bauer.

Nicht nur die Stadt Würzburg führt die ehrenamtlich tätigen jungen Menschen zusammen, damit sie eigene Netzwerke bilden. Die Geschäftsstelle des Stadtjugendrings bietet inhaltliche Angebote, wie das Projekt „EHRfinder“, eine Online-Datenbank, die Ehrenamtliche und Verbände zusammenbringt und versucht auch materiell zu unterstützen. Darauf wies Michael Weis, Vorsitzender des Stadtjugendrings, an diesem Abend hin. Nach gemeinsamem Essen im Foyer des Ratssaals endete der Abend mit Musik mit „Klangkasten“ und einem Tanzevent  im Wappensaal mit Breakdance und Capoeira.

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