Schwerer Verkehrsunfall am Hubland – Studis fordern Sofortmaßnahmen

Anzeige

Würzburg erleben

5. November 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Am Dienstag, den 5. November 2013, ereignete sich gegen 18 Uhr erneut ein schwerer Verkehrsunfall an der Straße Am Hubland. Genau eine Woche zuvor fand eine Begehung dieser, sowohl von Fußgängern wie auch Kraftwagenfahrern, stark genutzten Straße statt.

Stadt will Verkehrszählung

Bei diesem Treffen lautete nach Informationen von „Würzburg erleben“ die Aussage der Stadtverwaltung, dass die bisherigenUnfallzahlen die vorgeschlagenen Maßnahmen der Fachschaftsvertretung der Philosophischen Fakultät I zur Steigerung der Verkehrssicherheit am Hubland nicht rechtfertigen würden. Die Stadtverwaltung schlug daraufhin eine Verkehrszählung vor, um festzustellen, ob tatsächlich Handlungsbedarf besteht.

 

Studis fordern Sofortmaßnahmen 

Die Fachschaftsvertretung fordert nun, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen sofort ergriffen werden sollen, ohne auf die Verkehrszählung zu warten: „Wo man mittlerweile quartalsmäßig Schwerverletzte zählen kann, braucht es keine Zählung des Verkehrs mehr, um festzustellen, dass hier dringend und unverzüglich gehandelt werden muss“. Die Fachschaftsvertretung der Philosophischen Fakultät I bekräftigt damit Ihre bereits der Stadtverwaltung mitgeteilten Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Am Hubland:

  1. Schaffung eines weiteren Zebrastreifens zwischen dem Philosophiegebäude (ca. 4.500 Nutzer) und dem von der Philosophischen Fakultäten genutzten Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude.
  2. Bessere Ausleuchtung der Fußgängerüberwege, damit der rollende Verkehr Fußgänger frühzeitig sehen kann, und Kennzeichnung der Straßenquerung, um auf die Gefahrenstelle hinzuweisen. Wegnahme der Hecken zwischen den Fahrtrichtungen, um ungehinderte Sicht auf die Fußgängerquerungen zu ermöglichen, und Bepflanzung des Mittelstreifens mit Blumen, um das wilde Kreuzen der Straße auf ganzer Länge einzudämmen. Entfernung von Parkplätzen, die bei Benutzung die Sicht auf einen Fußgängerüberweg behindern. (Verbunden mit einer Erweiterung des Gehwegs, um wildes Parken zu verhindern.)
  3. Verengung der teilweise vierspurig ausgebauten Straße, damit den Verkehrsteilnehmer bewusst wird, dass die innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzungeinzuhalten ist. Verengung des Kurvenradius bei der Einmündung am Tegut, sodass die Abbiegung in die Zeppelinstraße nicht mehr mit 50 km/h und mehr genommen werden kann, was in der Vergangenheit des Öfteren beinahe zu Unfällen mit den vorfahrtsberechtigten Fußgängern geführt hat. Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 auf ganzer Länge der Straße.

 

Banner2
Topmobile2