Nach Hubland-Unfall: Stadt will Gefahrenstelle entschärfen

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Würzburg erleben

6. November 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Nach dem Unfall am gestrigen Dienstag (Artikel) und der harschen Kritik der Fachschaft Phil I an der Untätigkeit der Stadt kommt Bewegung in die Sache:

Die Stadt Würzburg will den gefährlichen Zebrastreifen vor der Uni am Hubland endlich entschärfen. Dazu soll der Grünstreifen vor dem Fußüberweg komplett gerodet werden, um den Autofahrern eine bessere Sicht auf den Fußgängerüberweg zu ermöglichen. Zudem ist geplant, Stellplätze in der Nähe des Zebrastreifens zu entfernen, damit Fußgänger den Verkehr künftig besser im Blick haben. Schon vergangenen Sommer hatte es einen schweren Unfall an gleicher Stelle gegeben (Artikel).

Ortsbegehung erst vor einer Woche

Erst vor einer Woche hatte es deshalb eine Ortsbegehung mit Vertretern der Stadt gegeben. Als langfristige Maßnahmen waren eine Ampel oder eine Tempo-30-Zone diskutiert worden. Eine Ampel hätten die Studenten abgelehnt, für die Einrichtung einer Tempo-30-Zone müsse erst rechtliche Grundlagen geschaffen werden, so die Stadt Würzburg. Da diese nur ab „einer bestimmte Höhe der Fußgängerdichte“ erlaubt sei, bedürfe es zunächst einer Verkehrszählung.

In einer Pressemitteilung hatte gestern Fachschafts-Sprecher Stephan Hemmerich der Stadtverwaltung heftige Vorwürfe gemacht: „Wo man mittlerweile quartalsmäßig Schwerletzte zählen kann, braucht es keine Zählung des Verkehrs mehr, um festzustellen, dass hier dringend und unverzüglich gehandelt werden muss.“

Ihr kennt weitere Gefahrenstellen in der Stadt. Schickt uns ein Bild an Fotos@wuerzburgerleben.de

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