Neueröffnung der Franz-Oberthür-Schule
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Würzburg erleben
7. November 2013

Symbolbild Würzburg
Würzburg ist seit dem Schuljahresbeginn um eine Schule reicher. Nach 18 Monaten Bauzeit wird am Donnerstag, den 7. November 2013 ab 10 Uhr in der Franz–Oberthür-Schule, die Eröffnung der Schule gefeiert. Ab sofort befinden sich hier unter anderem auch spezielle Räume für die Fachbereiche Druck- und Mediengestaltung.
Eine wichtige Investition in den Schulstandort Würzburg
Nach nur 18 Monaten Bauzeit ist die neu gegründete Staatliche Fach- und Berufsoberschule Würzburg offiziell eingeweiht worden. Entstanden ist auf dem Gelände des Berufsbildungszentrums I im Frauenland ein viergeschossiger Neubau. Große Lichtdurchlässigkeit ist gepaart mit einem „energetischen Kraftsparpaket“, extensiver Dachbegrünung, Dach- und Fassadendämmung, Sonnenschutzverglasung, einer bedarfsgesteuerten Belüftung mit Wärmerückgewinnung und automatischer Beleuchtung. Lehrräume wurden mit moderner Kommunikations- und Medientechnik ausgestattet. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund neun Millionen Euro, die Stadt Würzburg trug davon 5,7 Millionen, der Freistaat rund 3,3 Millionen Euro.
Zur Feier kamen in die neuen Schulräume als Vertreter des Bayerischen Staatsministerium für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst Ministerialrat Günter Liebl, die Landtagsabgeordneten Oliver Jörg und Georg Rosenthal, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, stellvertretende Landrätin Elisabeth Schäfer, Bürgermeister Dr. Adolf Bauer, Stadtkämmerer Christian Schuchardt, Kultur-, Schul- und Sportreferent Muchtar Al Ghusain, Baureferent Professor Christian Baumgart, zahlreiche Stadträtinnen und Stadträte, Architekt Karlheinz Keicher, der Präsident der FHWS Prof. Dr. Robert Grebner, der Ministerialbeauftragte der Beruflichen Oberschule in Nordbayern Hans-Jörg Bosch, Vertreter von Innungen, Ausbildungsbetrieben, der HWK und IHK, Domdekan Prälat Günter Putz und Dekanin Edda Weise. Der Schulleiter der Franz-Oberthür-Schule, Uwe Tutschku, betonte in seiner Begrüßung das große Engagement der Stadt Würzburg für den Neubau. Und auch Susanne Kraus-Lindner, die Schulleiterin der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule Würzburg sprach von einer „Punktlandung“. Ministerialrat Günter Liebl betonte die „Weisheit und Weitsicht der Stadt Würzburg in eine berufliche Oberschule zu investieren.“ Würzburg war bereits 1970 bei der ersten Gründungswelle von Beruflichen Oberschulen dabei. Die beruflichen Fach- und Berufsoberschulen erfreuen sich großer Beliebtheit bei Schülerinnen und Schülern und weisen wachsende Schülerzahlen auf.
Neue Fachräume für die Berufsfelder Druck/Medien
Die Staatliche Fach- und Berufsoberschule Würzburg ist direkt an die Franz-Oberthür-Schule mit Städtischen Berufsbildungszentrum I Fachoberschule und Berufsoberschule angebaut. Die neu gegründete staatliche Schule startete zum Schuljahr 2013/2014 mit 624 Schülerinnen und Schülern in 23 Klassen in den Ausbildungsrichtungen Sozialwesen und Wirtschaft. Im Jahr 2003 hatte der Freistaat FOS- und BOS-Klassen an der Schillerschule in der Sanderau eingerichtet, die über zehn Jahre lang von der Staatlichen Fach- und Berufsoberschule Kitzingen aus als weiterer Standort mitgeführt wurden. 2009 schloss die Stadt Würzburg mit dem Freistaat eine Vereinbarung zum Aufbau einer neuen und eigenständigen staatlichen FOS/BOS in Würzburg. Der Würzburger Stadtrat gab 2010 grünes Licht für einen Anbau an die Franz-Oberthür-Schule für die Staatliche Schule. Durch die Angliederung profitiert auch das städtische Berufsbildungszentrum I der Franz-Oberthür-Schule von dem Neubau, so wurden neben der staatlichen Schule auch Fachräume für die Berufsfelder Druck/Medien der städtischen Schule untergebracht.


