Blaulicht-Stories vom 08.11.13 -Teil 2

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Würzburg erleben

8. November 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Verbotene Substanzen und Waffen mitgeführt

Am Donnerstag haben Zivilfahnder der Autobahnpolizei bei Kontrollen auf der A 3 sowohl eine geringe Menge Rauschgift als auch verbotene Waffen sichergestellt.

Gegen 09:45 Uhr durchsuchten die Beamten einen Mercedes mit bulgarischer Zulassung und entdeckten in einem Versteck im Fahrerbereich einen Schlagring.

Ein 40-jähriger mitfahrender Metallarbeiter aus Rumänien hatte ihn dort deponiert.

Am Nachmittag, kurz nach 15:00 Uhr, unterzogen die Fahnder auch das Gepäck eines 20-jährigen Fahrzeuginsassen eines in Rumänien zugelassenen BMW einer genaueren Kontrolle. Dabei fiel ihnen ein Gramm Marihuana und eine mit neun Patronen befüllte Schreckschusspistole in die Hände.

Gegen die Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen den Jüngeren außerdem wegen Verdachts des Drogenschmuggels eingeleitet. Da sie keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, mussten beide vor ihrer Weiterreise jeweils eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Unfälle durch zerfetzte Reifen und lose Fahrzeugteile

Umherfliegende Reifenteile, ein gelöstes Rad oder ein ganzer Anhänger, der sich selbständig gemacht hatte, haben am Donnerstag zu Unfällen auf de A 3 geführt. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 10.000 Euro.

Gegen 08:00 Uhr platzte zwischen den Anschlussstellen Helmstadt und Wertheim ein Reifen am Auflieger eines Sattelzuges. Die Karkasse bekam dadurch soviel Schwung, dass sie auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde und dort den Pkw einer 57-jährigen Autofahrerin beschädigte.

Als gegen 14:30 Uhr ein 48-jähriger Rumäne mit seinem Gespann über die Heidingsfelder Brücke fuhr, erschrak er sehr. Denn der fast zwei Tonnen schwere Anhänger hinter seinem VW-Bus sprang von der Anhängerkupplung. Zum Glück trifftete der Anhänger nach rechts und kam an der Außenleitplanke zum Stehen. Warum sich der Anhänger nach über 1.000 Kilometern Fahrt gelöst hatte, blieb sowohl für den Fahrer als auch für die Beamten ein Rätsel.

Kurz vor 20:00 Uhr war ein 28-jähriger Rumäne mit einem VW und einem Anhänger mit Tandemachse in Richtung Nürnberg unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Wertheim löste sich eines der vier Räder am Anhänger und rollte auf die Fahrbahn. Die Fahrzeuge zweier nachfolgender Autofahrer, die dem Rad nicht ausweichen konnten, wurden dadurch beschädigt, blieben aber fahrbereit. Der junge Mann bemerkte von alle dem nichts und fuhr zunächst weiter. Nach etwa 40 Kilometern platzte dann auf Höhe des Biebelrieder Kreuz wegen der Überbeanspruchung ein Reifen des Anhängers. Er blieb stehen und stellte verwundert fest, dass ihm ein Rad fehlte.

Reaktionsschneller Lkw-Fahrer kann Unfall fast verhindern

Der Wachsamkeit und der schnellen Reaktion eines rumänischen Brummifahrers ist es zu verdanken, dass am Donnerstagnachmittag ein Unfall am Biebelrieder Kreuz glimpflich ausgegangen ist. Eine nachfolgende Streifenbesatzung der Autobahnpolizei sah das spektakuläre Fahrmanöver mit eigenen Augen.

Kurz vor 17:00 Uhr hatte sich ein 57-jähriger Mann aus dem Lkr. Bamberg recht spät entschlossen, bei Rottendorf auf die Nebenfahrbahn zu wechseln. Vom mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung Nürnberg zog er deshalb – als es fast schon zum Abbiegen zu spät war – kurz vor dem Fahrbahnteiler seinen Klein-Lkw mit Anhänger ruckartig nach rechts bis auf den linken Fahrstreifen der Nebenfahrbahn. Der leicht versetzt hinter ihm fahrende 24-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus Rumänien reagierte sofort. Er lenkte seinen beladenen 40-Tonner, der dabei in eine filmreife Schräglage geriet, mit einem Schwenk auf den rechten Fahrstreifen der Nebenfahrbahn und konnte dadurch einen Frontalaufprall mit vermutlich fatalen Folgen verhindern. Nur leicht berührten sich die beiden Fahrzeuge seitlich. Der Schaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.

Dieseldiebe auf A 3 unterwegs

In der Nacht zum Freitag haben sich Dieseldiebe auf der A 3 in Richtung Frankfurt an einem auf dem Parkplatz „Elsendorf“ geparkten Sattelzug zu Schaffen gemacht und Kraftstoff abgezapft.

Am Donnerstagabend gegen 20:30 Uhr stellte ein Sattelzugfahrer seinen 40-Tonner auf dem Parkplatz zwischen der Rastanlage Steigerwald und der Anschlussstelle Schlüsselfeld ab und blieb dort bis zum Morgen. Gegen 05:20 Uhr stellte er dann fest, dass ihm während seiner Ruhezeit etwa 160 Liter Diesel entwendet worden waren.

Hinweise auf die Täter konnte er nicht geben. Die Autobahnpolizei bittet deshalb Zeugen, die in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Tel.-Nr. 09302/910-0 bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zu melden.

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