Angriff mit Eisenstange auf Ex-Frau und Sohn
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Würzburg erleben
10. November 2013

Symbolbild Würzburg
Äußerst brutal ist am Freitagmorgen auf offener Straße in der Würzburger Innenstadt ein Mann gegen seine Ex-Frau und den gemeinsamen Sohn vorgegangen. Der 38-Jährige hatte beide vor deren Wohnung abgepasst und dann mit einer Eisenstange auf sie eingeschlagen. Glücklicherweise wurden Mutter und Kind offenbar nicht allzu schwer verletzt, was vor allem dem spontanen Einschreiten mehrerer Passanten zu verdanken ist.
Zahlreiche Schüler mussten den Angriff mit
ansehen
Der Vorfall ereignete sich um 07:30 Uhr vor den Augen zahlreicher Schüler abgespielt, die an einer Bushaltestelle standen. Der 38-Jährige hatte vor der Haustüre auf seine getrennt lebende Frau und den kleinen Sohn gewartet. Als beide dann kamen, verlangte er, in die Wohnung gelassen zu werden. Weil sich die Frau weigerte, schlug der Mann mit einer mitgebrachten Eisenstange auf sie und den Buben ein. Die Mutter, die Schläge gegen ihren Kopf mit den Armen abwehren konnte, und ihr Sohn wurden zur Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht.
Täter stellt sich selbst der Polizei
Passanten, die das Geschehen hautnah mitbekommen hatten, griffen beherzt ein. Daraufhin ließ der Mann von der Frau ab und flüchtete. Das Eisenrohr wurde in einem Gebüsch aufgefunden. Gegen 10:00 Uhr meldete sich der Rechtsanwalt des 38-Jährigen und kam kurze Zeit später mit dem Beschuldigten zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in der Nürnberger Straße. Dort wurde der Mann vernommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 38-Jährige in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wieder entlassen. Jetzt wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

