Mit gestohlenem Auto auf Autobahn gestoppt
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Würzburg erleben
11. November 2013

Symbolbild Würzburg
Auf dem Weg nach Polen war am späten Samstagabend für einen 23-Jährigen auf der A3 bei Würzburg Endstation. Der Mann war mit einem Auto unterwegs, das drei Tage zuvor in Hofheim/Taunus gestohlen worden war. Wie sich herausstellte, war der Fahrer ohne Führerschein auf dem Weg nach Polen. Nach einer Vorführung beim Ermittlungsrichter sitzt der Beschuldigte inzwischen in Untersuchungshaft.
Mit über 200 km/h unterwegs
Der Audi A6 war Beamten der Verkehrspolizei Aschaffenburg gegen 22.15 Uhr auf der A3 aufgefallen, wie er in Richtung Würzburg unterwegs war. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle, die dann aber erst im Bereich Würzburg durchgeführt werden konnte, weil der Mann mit deutlich über 200 km/h unterwegs war. Zwischenzeitlich hatte sich bei der Eingabe der Kennzeichen in den Fahndungscomputer eine mögliche Erklärung dafür ergeben, warum es der 23-Jährige aus Polen so eilig hatte. Das Auto war nämlich in der Nacht zum Donnerstag in Hofheim/Taunus von einem privaten Parkplatz spurlos verschwunden.
Schwerer Diebstahl und Fahren ohne Fahrerlaubnis
Erst m Bereich der Rastanlage Würzburg-Süd und somit nach gut 70 Kilometern gelang es dann, das Fahrzeug mit Unterstützung einer weiteren Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried anzuhalten. Der Fahrer, der angab, mit dem schon einige Jahre alten Audi A 6 auf dem Weg in sein Heimatland zu sein, wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Das Auto wurde sichergestellt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg hatte der Beschuldigte im Laufe des Sonntags einen Termin beim Ermittlungsrichter. Dabei erging Haftbefehl. Anschließend wurde der junge Mann in eine Justizvollzugsanstalt angeliefert. Jetzt läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des schweren Diebstahls und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

