Würzburger Betrüger im Allgäu festgenommen
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Würzburg erleben
11. November 2013

Symbolbild Würzburg
Bundespolizisten haben am Sonntag, den 10. November, einen gesuchten Betrüger aus Würzburg im Zug auf der Strecke von München nach Lindau festgenommen. Der 33-Jährige war zu einer hohen Geldstrafe verurteilt, später zur Festnahme ausgeschrieben worden. Darüber hinaus laufen gegen ihn zwei weitere Strafverfahren wegen Betrugs.
Vor Justiz geflohen und untergetaucht
Fahnder der Bundespolizei hatten den Mann auf seiner Zugfahrt von München nach Lindau auf Höhe Kaufbeuren kontrolliert. Bei der Überprüfung der Personalien stießen die Beamten auf einen Haftbefehl. Im Februar 2012 war der 33-Jährige in Würzburg wegen Betrugs zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden, einschließlich Verfahrenskosten eine Summe von 10.155 Euro. Ersatzweise sah das Urteil eine 160-tägige Freiheitsstrafe vor. Der aus dem Würzburger Raum Stammende hatte sich der Strafe entzogen und war untergetaucht. Daraufhin hatte ihn die Staatsanwaltschaft Würzburg zur Festnahme ausgeschrieben. Damit nicht genug. Die Bundespolizisten stießen auf zwei weitere Fahndungsnotierungen. Im Oktober 2009 und im April 2012 hatte der Mann vermutlich weitere Betrugsdelikte begangen und einen Schaden von rund 5.000 Euro verursacht. Um ihn zu den Vorwürfen vernehmen zu können, suchte die deutsche Justiz nach dem Flüchtigen.
Weitere Urteile stehen noch aus
Dies hat nun ein Ende – die Bundespolizisten nahmen den Betrüger fest. Den fünfstelligen Geldbetrag konnte der 33-Jährige nach seiner Festnahme nicht begleichen. Er wird daher seine knapp sechsmonatige Haftstrafe in der Kemptener Justizvollzugsanstalt absitzen müssen. Die Urteile wegen der weiteren Betrugsdelikte stehen ihm noch bevor.

