Nach Raub auf Pizzaboten: Tatverdächtige in Untersuchungshaft

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13. November 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Einen raschen Ermittlungserfolg kann die Aschaffenburger Kripo verbuchen. Nach dem Überfall auf einen Pizzaboten am letzten Oktoberwochenende im Landkreis Aschaffenburg ist es den Beamten binnen knapp zwei Wochen gelungen die Tat komplett aufzuklären. Die drei dingfest gemachten Tatverdächtigen sitzen nach zum Teil intensiver Fahndung und einem auf Antrag der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft anberaumten Termin bei der Ermittlungsrichterin in Untersuchungshaft.

Zum Ausrauben bestellt

Unbekannte hatten den Pizzaboten am Abend des 27.10.2013 offenbar von Anfang an mit dem Vorhaben ihn auszurauben in die Würzburger Straße bestellt. Als der 29-Jährige mit seiner Lieferung vor Ort eingetroffen war, hatte er sich mit einer Thermobox zu Fuß über die Straße auf den Weg zur genannten Lieferadresse gemacht. Noch auf der Straße war er von zwei Männern angesprochen worden, die ihm in der Folge hinterhergelaufen waren. Als ein Dritter dazugekommen war, hatten sie den 29-Jährigen zunächst niedergeschlagen und ihm dann seinen Geldbeutel mit den Einnahmen und Wechselgeld geraubt. Leicht verletzt hatten sie ihr Opfer zurückgelassen und waren zu Fuß geflüchtet. Eine sofort eingeleitete Fahndung mehrerer Streifen der Aschaffenburger Polizei war ergebnislos geblieben.

Haftbefehle nach Fahndung

Noch in der Tatnacht hatte die Kripo Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen. Diese setzten sich umfangreich und intensiv in den Folgetagen fort. Bereits am vergangenen Mittwoch klickten dann die Handschellen bei dem ersten Tatverdächtigen, einem 26-Jährigen, der aus dem Raum Aschaffenburg stammt, derzeit aber ohne festen Wohnsitz ist. Auch gegen seine beiden flüchtigen mutmaßlichen Mittäter, einen 28-Jährigen und einen drei Jahre jüngeren Landkreisbewohner, ergingen am Donnerstag auf Antrag der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft Haftbefehle.

Fahndungsdruck bringt Geständnis

Die Polizei erhöhte in den Folgestunden den Fahndungsdruck auf die beiden Männer, so dass sich der 25-Jährige am Donnerstag stellte. In den frühen Morgenstunden des Freitags folgte dann der Letzte auf der Fahndungsliste. Auch er kam zur Polizeiwache und gab auf. Bevor das Trio von den Beamten in Justizvollzugsanstalten gebracht worden war, legten die Männern gegenüber den Kriminalbeamten noch ein Geständnis ab.

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