Gelbe Seiten – Schluß mit der Belästigung! Ein Appell von Chris & Leo

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Würzburg erleben

24. November 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Alle Jahre wieder… Ende November werden wieder an jeden Haushalt in Würzburg die „Gelben Seiten“ und das „Örtliche“ verteilt. Das Ärgerliche: man bekommt die knapp 1.000 Seiten Papier unaufgefordert, egal ob man diese erhalten will oder auch nicht. Bereits im vergangenen Jahr gab es hierüber heftige Diskussionen und viel Kritik am Verlag: Link.

 

Keine Werbung – aber voller Werbeanzeigen

Viele Fans beschwerten sich auch, daß die „Gelben Seiten“ trotz des Schilds „Keine Werbung“ einfach vor der Haus- oder Wohnungstüre abgelegt würden. Der Verlag hatte da eine ganz clevere Geschäftsidee. Obwohl viele Anzeigen im Buch sind und außer dem Grundeintrag jeder Eintrag kostet, gilt das Produkt als Informationsmedium. Im Zeitalter von „Google“ und vielen Online-Branchenbüchern kann man wohl die auf Papier gedruckten Gelben Seiten längst als Überholt bezeichnen. Nicht nur mit Blick auf den ökologischen Gedanken, sondern auch der Barrierefreiheit. Auf Papier lassen sich die kleingedruckten Seiten schwer für Ältere Menschen vergrößern, eine Suche ist beschwerlich und 1 Kilo Papier, das auf dem Boden liegt, nicht gerade rückenfreundlich in die Wohnung zu bringen.

Idee: Gelben Seiten zum Mitnehmen

Warum, so die vielfach gestellte Frage, erhält man die „Gelben Seiten“ nicht einfach nur auf Wunsch bzw. nach Bedarf? Könnte man so nicht Papier sparen und das lästige Entsorgen vermeiden? Wie das gehen könnte, zeigt ein Beispiel aus Hessen. Dort liegen die „Gelben Seiten“ in sehr vielen Supermärkten aus. So können die Kunden bei Bedarf ein Exemplar mitnehmen – und auch gleich für ältere Mitbürger oder Freunde im Haus oder in der Nachbarschaft eines einpacken.

 

Schluß mit der Belästigung und Papierverschwendung!

So ließe sich für die Zukunft genau abschätzen, wieviele Exemplare tatsächlich gebraucht würden. Klar, dem Verlag wird das nicht gefallen. Sinkt doch so die Auflage, die zur Preisberechnung für die Anzeigenkunden grundlegend ist. Für die Menschen und die Umwelt wäre dies aber der nachhaltigere Weg.

Chris & Leo

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