Mit 2,08 Promille Taxifahrer geschlagen
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Würzburg erleben
24. November 2013

Symbolbild Würzburg
Eine Meinungsverschiedenheit zwischen einer Personengruppe und einem Taxifahrer endete in Handgreiflichkeiten. Der zunächst flüchtiger Täter konnte aber ermittelt und in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen werden. Der Taxifahrer erlitt eine Verletzung im Gesicht.
Taxifahrer blutend im Auto
Am Sonntagfrüh kurz vor 01:00 Uhr erhielt die Polizei per Notruf die Mitteilung, dass am Taxistandplatz in der Pleichertorstraße ein Taxifahrer blutend in seinem Auto sitzt. Angeblich hätte es zwischen ihm und einer vierköpfigen Gruppe von Leuten Ärger gegeben.
Die kurz nach dem Anruf eintreffende Polizeistreife fand die Situation so wie mitgeteilt vor. Der 57-jährige Taxifahrer blutete im Gesicht. Die Personengruppe war noch vor Ort, jedoch nicht der Schläger. Dieser war angeblich in ein nahegelegenes Hotel geflüchtet. Die Zeugen wurden eingehend befragt und offenbarten schließlich den Namen ihres Bekannten. Er konnte dann im Hotel ausfindig gemacht werden. Auf Befragen räumte der 28-jährige Mann aus der Nähe von Göttingen ein, den Taxifahrer geschlagen zu haben. Er machte aber geltend, dass er im Vorfeld vom Taxifahrer geschubst und gewürgt worden wäre. Der 28-Jährige brachte es bei einem freiwilligen Test am Alkomaten auf erstaunliche 2,08 Promille.
Der Taxifahrer wurde von der Besatzung eines Rettungswagens begutachtet. Seine Verletzung erwies sich als nicht so gravierend.
Der genaue Geschehensablauf ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung.

