Telefonbetrüger kontaktieren Pfarrer
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Würzburg erleben
24. November 2013

Symbolbild Würzburg
Unbekannte Telefonbetrüger sind am Samstagvormittag mit ihrem Vorhaben gescheitert, einen Pfarrer im Raum Bad Neustadt an der Saale um 450 Euro zu bringen. Sie täuschten eine Notlage vor und setzten auf die Hilfsbereitschaft des Geistlichen. Dieser roch allerdings den Braten und informierte die Polizei.
Urnenüberführung vorgetäuscht
Gegen 10.30 Uhr klingelte im betroffenen Pfarrheim das Telefon. Es stellten sich ein Pfarrer aus Rumänien, der sich Herr Caldaras nannte, und eine gewisse Frau Müller vor. Diese schilderten, dass die Angehörigen der mittellosen Frau Müller vor einer Woche in Rumänien ums Leben gekommen seien und man jetzt für die Überführung der Urnen nach Deutschland 450 Euro per Western Union Transfer benötige. Dem Geistlichen kam das Ganze allerdings ungewöhnlich vor und er ging nicht auf die Forderung der Unbekannten ein. Zumal es ihm nicht möglich war, das geschilderte Unglück nachvollziehen zu können.
Warnung der Polizei
Die Kripo Schweinfurt führt die weiteren Ermittlungen in dem Fall. Die Polizei rät in derartigen Fällen äußerst vorsichtig zu sein. Schilderungen von Unglücksfällen, bei denen jetzt sofort die rasche Zahlung eines Geldbetrages per Ukash oder Western Union erforderlich sind, sollte man sehr misstrauisch gegenüber stehen. Meistens stecken Betrüger dahinter!

