Würzburgs Bevölkerung im Jahr 2035
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Würzburg erleben
26. November 2013

Symbolbild Würzburg
Wie sieht Würzburgs Bevölkerung im Jahr 2035 aus? Unter diesem Motto referierte Johannes Schanzer, Stadtratskandidat der CSU, letzte Woche bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Jungen Union Würzburg und der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU über den demografischen Wandel in Würzburg und die damit verbundenen Auswirkungen auf die gesamte Region.
13 Prozent mehr Senioren
Die Bevölkerungsprognose, die ihren Ursprung in einem Schülerprojekt des Evangelischen Dag-Hammarskjöld-Gymnasiums hat, wurde bereits dem Stadtrat vorgestellt. Diese zeigt eindrucksvoll, wie sich die Würzburger Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten verändern wird: 2035 werden knapp 135.000 Menschen in Würzburg leben, die Zahl der Senioren soll bis dahin deutlich um rund 13 Prozent ansteigen. Dem gegenüber steht jedoch weiterhin eine Vielzahl an Studenten. Diese werden auch in Zukunft die größte Bevölkerungsgruppe Würzburgs darstellen.
Studenten an Würzburg binden
Darin sieht Schanzer eine große Chance für die Mainstadt: „Um die steigende Zahl älterer Menschen angemessen versorgen zu können, benötigt Würzburg künftig noch mehr Erwerbstätige zur Finanzierung. Aus diesem Grund muss es unser aller Ziel sein, möglichst viele Studenten langfristig an Würzburg zu binden“.
„Es muss uns unbedingt gelingen, attraktive Unternehmen nach Würzburg zu locken, um die jungen Leute hier zu halten. Dazu bedarf es endlich einer seriösen Wirtschaftsförderung, wie auch der Beseitigung der anhaltenden Wohnungsproblematik“, betonte der JU Kreisvorsitzende Julian Sauerbrey in einer lebhaften Diskussionsrunde am Ende der Veranstaltung.

