Auszeichnung: Studie belegt gute Unterstützung für Gründer an Uni Würzburg
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Würzburg erleben
27. November 2013

Symbolbild Würzburg
Der „Gründungsradar“ des Stifterverbands für die Deutsche Wirtschaft führt die Uni Würzburg unter den großen deutschen Universitäten in einem Ranking auf Platz 15. Ziel des „Gründungsradar“ ist es, eine erfolgreiche Kultur der Gründungsförderung zu schaffen.
Impulse zur Weiterentwicklung setzen
Im Vergleich mit den anderen deutschen Hochschulen schneidet die Uni Würzburg unter den großen deutschen Unis, also denen mit mehr als 15.000 Studierenden, als 15. gut ab. Ziel des vorgenommenen Rankings ist es, Impulse für die Hochschulen und die Politik zur Weiterentwicklung der Gründungsförderung zu geben.
Der Vergleich zwischen den Hochschulen erfolgt anhand von 33 Indikatoren in den vier Themensegmenten Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung, Gründungsunterstützung und Gründungsaktivitäten.
Würzburg vorbildlich in der Gründungsverankerung
Gewinner in der Kategorie der großen Universitäten ist die Hochschule München mit 10,9 Punkten, Würzburg erreichte 9,0. Im Bereich der Gründungsverankerung und Gründungssensibilisierung werden die Leistungen sogar als vorbildlich bezeichnet.
Die Uni Würzburg belegt im Baustein Gründungsverankerung den achten Platz. Damit platziert sie sich hier ebenso in den oberen 25 Prozent der großen Hochschulen wie im Bereich der Gründungssensibilisierung. Hier erreicht die Julius-Maximilians-Uni unter den großen Hochschulen einen sechsten Platz. Sie ist dabei unter anderem punktgleich mit der RWTH Aachen, der Freien Universität Berlin oder der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Empfehlungen für Politik und Wirtschaft
Auf Basis der Ergebnisse geben die Verfasser der Studie Empfehlungen für die Hochschulen, die Politik und die Wirtschaft, um eine erfolgreiche Kultur der Gründungsförderung zu erzeugen. Dabei soll laut Studie eine erfolgreiche Gründungsförderung als ganzheitliches Konzept aus Lehre, Forschung und Beratung verstanden werden und in eine umfassende Transferstrategie eingebettet sein, die alle Wege des Wissenstransfers einschließt.
An der Uni Würzburg findet sich diese Struktur im Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT) wieder. Es integriert Erfinderberatung, Drittmittelförderung, den Technologietransfer und die Gründungsberatung. Das Zentrum arbeitet dabei sehr eng mit dem Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Unternehmensführung und dem Alumni-Netzwerk zusammen und ist in ein starkes regionales Netzwerk eingebunden.
Alle Ergebnisse online abrufbar
Daneben beurteilt die Studie des Stifterverbandes die Schaffung von gezielten Anreizen für Transferaktivitäten oder die Unterstützung der Gründungsidee durch hochschuleigene Transferfonds als positiv. Der Politik empfehlen die Verfasser eine leistungsorientierte Vergabe von Mitteln zur Gründungsförderung und eine stärkere Berücksichtigung von Geschäftsmodellinnovationen.
Die Wirtschaft wird eingeladen, potentiellen Gründern Einblicke in die Unternehmenspraxis zu ermöglichen oder finanzielle Mittel zur Gründungsförderung zur Verfügung zu stellen. Sämtliche Ergebnisse der Studie finden Sie auf der Homepage des Gründungsradars.

